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Jordanien: Archäologischer Sensationsfund
Im Rahmen einer dreijährigen Ausgrabung in der jordanischen Wüste im Gebiet von Azraq, hat ein Archäologenteam der Universität Victoria zahlreiche steinzeitliche Werkzeuge entdeckt.
Einige der rund 10.000 Werkzeuge, darunter Schaber, Feuersteinklingen, Handäxte und Projektilspitzen, wurden positiv auf Tierproteinrückstände wie Blut Haut und Fleisch getestet. Der Fund belegt, dass unsere Vorfahren schon vor einer viertel Million Jahren Pferde, Nashörner, Rinder und Enten mit speziellen Werkzeugen schlachteten.
„Bereits seit Jahrzehnten wissen Forscher vom fleischfressenden Verhalten, das Werkzeug herstellende Hominiden schon seit 2,5 Millionen Jahren praktizieren. Jetzt haben wir zum ersten Mal direkte Beweise dafür, dass unsere steinzeitlichen Vorfahren zum Lebensunterhalt bestimmte Tiere verwerteten“, erklärte Paläoanthropologin April Nowell, die die Ausgrabungen leitete.
(red)
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Autor/in:
Michaela Trpin
Redakteurin / Senior Editor
Michaela Trpin hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft sowie Crossmediale Marketingkommunikation studiert und versteht es, ihre im Bachelor- und Masterstudium erlernten Kenntnisse mit der Praxis zu verknüpfen. Ihre Leidenschaft fürs Schreiben und Reisen hat sie, als Teil der Redaktion, zum Beruf gemacht. Im Verlag betreut sie die Themen Karibik, Lateinamerika und Luxusreisen.
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