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Ryanair muss Aer Lingus-Anteile nicht verkaufen
Die EU-Kommission kann den irischen Billigflieger Ryanair nicht dazu zwingen, seine Minderheitsbeteiligung am Konkurrenten Aer Lingus abzugeben.
Der Anteil sei zu gering, um Entscheidungen des Rivalen zu kontrollieren, teilte ein EU-Sprecher vergangenen Donnerstag mit. Die Kommission hatte einen Zusammenschluss der beiden Unternehmen im Juni mit der Begründung abgelehnt, er würde den Wettbewerb am Flughafen in Dublin zum Erliegen bringen und auf 35 Flugstrecken ein Monopol des fusionierten Unternehmens schaffen. Ryanair hat seinen Anteil an Aer Lingus seitdem weiter aufgestockt und hält nach einem letzten Zukauf von vier Prozent insgesamt 29,4% an dem Unternehmen. Bei 30% müsste Ryanair ein Angebot für den gesamten Konzern unterbreiten. Aer Lingus forderte die Kommission in Brüssel dazu auf, Ryanair zu einem Verkauf der Anteile zu zwingen. (red/ag)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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16 Oktober 2026
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