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USA-tip of the day, #31
Janins heutiger Tipp beginnt mit einer Quizfrage: Welche Stadt in den USA gilt als „Geburtsstätte der Country-Musik“?
Vorweg - es ist nicht Nashville, Tennessee, wenngleich das Genre heutzutage nirgendwo mehr daheim ist, als eben hier.
Aus der Wiege gehoben wurde die Country-Musik jedoch an einem anderen Ort. Hier also die ganze Geschichte:
Alles begann 1927 in dem Städtchen namens Bristol auf der Grenze zwischen den Bundesstaaten Virginia und Tennessee. Hier nahm der Produzent Ralph Peer im Sommer mit einem mobilen Tonstudio Songs mehrerer Dutzend Sänger und Bands dieser damals häufig noch als „Hillbilly“, „Cowboy“ oder „Oldtime“ bezeichneten und nur bei einer kleinen Fangemeinde populären Musikrichtung auf.
Die „Bristol Sessions“ jedoch legten den Grundstein für den großen Durchbruch von Country-Musik, und die veröffentlichten Aufnahmen machten die Carter Family und Jimmie Rodgers zu den ersten Mega-Stars der Szene. Die hohe Bedeutung, die dieses Ereignis hatte, belegt auch eine vom US-Kongress im Jahr 1998 verabschiedete Resolution, die Bristol offiziell zur „Geburtsstätte der Country-Musik“ kürte.
„Birthplace of Country Music“ heißt auch das Museum in Bristol/Virginia, in dem das Erbe der „Bristol Sessions“ bis heute lebendig ist. Das „Birthplace of Country Music“ Museum ist dienstags bis samstags ab 10 Uhr, sonntags ab 13 Uhr geöffnet.
Autor/in:
Janin Nachtweh
Redaktion / Projektmanagement
Die gebürtige Berlinerin war seit 2006 beim Profi Reisen Verlag beschäftigt und unsere Expertin in Sachen Deutschland und USA. Janin Nachtweh hat mit Ende Juli 2015 den Profi Reisen Verlag verlassen.
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