Kenia: Die Lage beruhigt sich

Die Lage in Kenia hat sich mittlerweile weitgehend beruhigt und auch an einer politischen Lösung der Konflikte wird gearbeitet.

Eine für heute, Dienstag, geplante Großdemonstration wurde von der Opposition abgesagt, stattdessen sollen die nächsten Tage für politische Gespräche genutzt werden, teilt das Kenya Tourist Board mit. Aus Nairobi wurde seit dem 5. Jänner eine deutliche Entspannung der Lage gemeldet. Von Unruhen betroffen waren in den Vortagen die Slumviertel der kenianischen Metropole, in anderen Stadtviertel sowie im Zentrum bekam man aber oft wenig davon mit. Die Hauptstraßen in Richtung des internationalen Flughafens und des Binnenflughafens Wilson Airports, sowie in Richtung der Nationalparks waren auch schon in den letzten Tagen problemlos befahrbar. Vorsichtshalber hatten die meisten Reiseveranstalter dennoch Stadtrundfahrten in Nairobi abgesagt. Auch in der Hafenstadt Mombasa hat sich die Lage beruhigt. Ähnlich wie in Nairobi, waren auch in Mombasa vor allem Slumgebiete von den Unruhen betroffen, allerdings in weit geringerem Ausmaße als in Nairobi. Außerhalb der Großstadt, an den Urlaubshotels der kenianischen Küste, erfuhren die Urlauber nur aus den Medien von den Unruhen in anderen Landesteilen. Seit dem 7. Jänner bieten einige Veranstalter auch wieder Stadtrundfahrten in Mombasa an.

Auch die Likoni-Fähre, welche Mombasa und die Zufahrtsstraßen zum internationalen Flughafen mit der Südküste verbindet, verkehrt planmäßig. Die bekannten Nationalparks und Reservate Kenias (z.B. Tsavo, Samburu, Amboseli, Masai Mara, Lake Nakuru) liegen in dünn besiedelten Gebieten, weit ab von den Konflikträumen in den Slumgebieten der Großstädte oder den betroffenen dicht besiedelten Regionen Westkenias. In den Nationalparks ist daher nichts von den Unruhen zu spüren. (red)

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Redakteur / Managing Editor

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