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Brähmig im Gespräch mit Büchy
Der Vorsitzende des Ausschusses für Tourismus im Deutschen Bundestag, Klaus Brähmig, und der Präsident des DRV, Jürgen Büchy, haben sich am gestern, Mittwoch, in der Geschäftsstelle des DRV in Berlin zu einem Meinungsaustausch getroffen.
Im persönlichen Gespräch haben sich beide über die jüngsten Äußerungen des Büroleiters vom Abgeordnetenbüro Brähmig ausgetauscht und die im Raum stehenden Missverständnisse ausgeräumt. DRV-Präsident Jürgen Büchy hatte in einem offenen Brief am Montag dieser Woche von Brähmig eine Richtigstellung derjenigen Passagen einer E-Mail verlangt, die eine generelle Abwertung der Reisebranche ausdrückten. Als Absender trug die E-Mail die offizielle Bundestags-Kennung von Brähmig, unterzeichnet war sie jedoch von seinem wissenschaftlichen Mitarbeiter.
Vor dem Treffen hatte der Politiker bereits schriftlich klargestellt, „dass die von Ihnen (Büchy, Anm.) zitierten Bemerkungen weder mit mir abgesprochen wurden noch von mir gebilligt werden.“ „Die Äußerungen stellen vielmehr eine impulsive und überzeichnete Reaktion meines wissenschaftlichen Mitarbeiters auf erhebliche verbale Attacken gegen meine Person dar“, erklärte Brähmig im Gespräch mit Jürgen Büchy. Bereits in seiner schriftlichen Stellungnahme weist Brähmig darauf hin: „Ich habe meinen Mitarbeiter angewiesen, künftig bei privaten Meinungsäußerungen nicht mehr den dienstlichen E-Mail-Account zu benutzen, um Fehlinterpretationen zu vermeiden.“
Büchy und Brähmig verständigten sich in dem Gespräch auf eine Rückkehr zu einem sachlichen und konstruktiven Dialog zwischen Branche und Politik. So wollen sich beide beispielsweise kurz- und mittelfristig über Themen wie Visa-Regelungen, die Entwicklung bestimmter Destinationen sowie über touristische Zukunftsthemen wie den Einfluss von Social Media auf den Tourismus austauschen. (red)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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26 Juli 2026
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