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AA fliegt von der Börse
Nach mehr als 72 Jahren verschwindet American Airlines von der New Yorker Börse. Das kommt nicht unerwartet.
Nachdem der Mutterkonzern AMR im November Insolvenz angemeldet hatte, war dieser Schritt zu erwarten gewesen. Zwar scheinen die Aussichten für einen Neustart gut, doch die Konzernführung warnte am späten Donnerstag, dass die bisherigen Aktionäre dabei leer ausgehen könnten. Die Aktie von American Airlines rutschte im vorbörslichen Handel vergangenen Freitag weiter auf 34 Cent (0,26 EUR) ab. Zu Jahresbeginn war das Papier noch annähernd 8 USD wert.
Die Lage hatte sich seitdem jedoch drastisch verschlechtert: hohe Spritkosten und Ausgaben fürs Personel sowie bestehende Schulden belasteten die Airline. Kommenden Mittwoch wird die Aktie zum letzten Mal regulär gehandelt, wie der Börsenbetreiber NYSE Euronext erklärte. Der Rauswurf von der Börse erfolgt quasi automatisch, wenn eine Aktie über einen Zeitraum von 30 Tagen unter die 1-Dollar-Marke fällt. Das Papier kann anschließend aber noch auf alternativen Handelsplätzen ge- und verkauft werden. (AG/red)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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