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Gewaltsame Auseinandersetzungen in Kairo
Die gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei in der Innenstadt von Kairo halten an.
Sie konzentrieren sich nach wie vor auf den von Demonstranten besetzten Tahrir-Platz, auf die Verbindungsstraße zwischen dem Platz und dem Innenministerium sowie auf die benachbarten Straßenzüge, wie das Sicherheitsmanagement von Studiosus gestern mitteilte. Medien berichten von einer steigenden Zahl von Toten und Verletzten. Die Proteste richten sich vor allem gegen den Militärrat unter General Tantawi und gegen eine vom Militärrat geforderte Sonderrolle des Militärs nach Abschluss der gegenwärtigen Übergangsperiode.
Die Lage in Kairo außerhalb des Tahrir-Platzes und seiner unmittelbaren Umgebung sei unverändert ruhig, so Studiosus in einer Aussendung. Erneute, vereinzelte Demonstrationen und Ausschreitungen gäbe es auch in anderen ägyptischen Städten, diese bleiben jedoch ebenfalls lokal begrenzt.
Das österreichische Außenministerium rät von nicht unbedingt notwendigen Reisen nach Kairo und anderen Ballungszentren Ägyptens ab. „Es wird dringend abgeraten, die Gebiete um den Tahrir-Platz, ,Downtown’, die israelische Botschaft/den Kairoer Zoo (in der Nähe zur Universität von Kairo) und Kirchen im Allgemeinen großräumig zu vermeiden“, schreibt das Außenministerium auf seiner Homepage. Am 28. November beginnen die Parlamentswahlen in Ägypten. Sie werden regional gestaffelt über einen längeren Zeitraum stattfinden. Das Außenministerium empfiehlt, die Umgebung der Wahllokale großräumig zu meiden. (red)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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28 Juli 2026
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