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FH Wien: Flüssigscanner für Transitpassagiere
Neue Sicherheitsvorschriften sollten eigentlich ab heute, Freitag, auf allen internationalen Flughäfen der EU gelten, doch nur wenige der 27 Mitgliedstaaten – unter anderem Österreich – haben die beschlossenen Maßnahmen bereits umgesetzt.
Damit müssen Transitpassagiere am Flughafen Wien nun nicht mehr damit rechnen, die in einem Duty-Free-Shop eines anderen Airports gekauften Flüssigkeiten wieder abgeben zu müssen. Möglich macht das ein so genannter Flüssigkeitsscanner, der ab heute bei Transferpassagieren zum Einsatz kommt. Passagiere, die beispielsweise von Kairo über Wien nach Paris fliegen und in der ägyptischen Hauptstadt im Duty-Free-Shop eine Flasche Whisky erstehen, mussten diese bisher am Transitflughafen abgeben.
Vor allem Großbritannien und Frankreich legen sich gegen die Aufstellung der Scanner quer. Das bedeutet, dass ein Passagier, der von Kairo über Paris nach Wien reisen würde, in der französischen Hauptstadt die am ägyptischen Flughafen erworbene Flüssigkeit weiterhin in jedem Fall abgeben muss. Der Verband Europäischer Fluglinien AEA spricht von einer „unübersichtlichen Lage“ und empfiehlt jedem Passagier, sich selbst einen Überblick zu verschaffen. (APA/red)
flughafen wien, sicherheit, flüssigkeit
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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