TUI dementiert Bericht über Übernahme

Einen Tag vor der mit Spannung erwarteten TUI-Hauptversammlung hat der Touristikkonzern einen Bericht über die angebliche Übernahme der Tochter TUI Travel dementiert.

"Wir halten das für eine gezielte Spekulation gegen die TUI, um unmittelbar vor der Hauptversammlung die Investoren zu verunsichern", sagte ein Konzernsprecher am Dienstag. Die "Financial Times Deutschland" (FTD) hatte berichtet, TUI-Chef Michael Frenzel wolle mit den Mitteln aus dem geplanten Verkauf von Hapag-Lloyd den Anteil bei TUI Travel aufstocken. Der Konzernsprecher betonte, TUI stehe unverändert zu der Aussage an die Aktionäre, die Anteilseigner angemessen am Erlös des Abspaltungsprozesses zu beteiligen. "Entscheidungen über eine Verwendung des Erlöses können frühestens nach Abschluss der Desinvestition getroffen werden", fügte er hinzu. (APA/red)

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