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Generalstreik legt Spanien lahm
Ein Generalstreik gegen Arbeitsmarktreformen der Regierung hat am Mittwoch die spanische Wirtschaft teilweise lahmgelegt.
Nach Gewerkschaftsangaben folgten landesweit 7% der Beschäftigten dem Aufruf zu einer Arbeitsniederlegung. Die Regierung betonte, der Streik laufe "normal", machte aber keine Angaben zur Beteiligung. Bei den öffentlichen Verkehrsmitteln lief nach Angaben der Regierung der vereinbarte Minimaldienst. Der Streik traf auch Tausende von Urlaubern. Die Fluglinien setzten teilweise größere Maschinen ein, um die Ausfälle zu kompensieren. Außerdem hatten die Passagiere die Möglichkeit, vorab Flüge umzubuchen. Die spanische Regierung hatte mit den Gewerkschaften vereinbart, dass auf den europäischen Routen mindestens 20% der Flüge aufrechterhalten werden sollten.
Der Generalstreik legte vor allem die Großbetriebe und Fabriken lahm. Mehrere Großmärkte wurden von Streikposten blockiert, so dass in den Supermärkten weniger Frischwaren angeboten wurden. Die Zeitungen erschienen mit Notausgaben und waren mancherorts gar nicht zu haben, weil der Vertrieb bestreikt wurde. Kleinere Läden und Gaststätten waren geöffnet. (ag/red)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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18 März 2026
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