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Easyjet-Gründer verlässt Vorstand
Der Gründer der Billigfluglinie Easyjet, Sir Stelios Haji-Ioannou, plant eine Revolte: Aus Protest gegen die Wachstumsstrategie verließ er den Vorstand des Unternehmens.
Haji-Ioannou kündigte an, ein Sondertreffen der Aktionäre einberufen zu wollen, um gegen die derzeitige Strategie des "unerbittlichen Wachstums" bei Easyjet vorzugehen. Der Streit zwischen dem Gründer und dem Management läuft schon länger. Easyjet-Aufsichtsratschef Sir Michael Rake äußerte sich nach der Ankündigung überrascht: "Ich bin bestürzt über die Entscheidung."
Die Familie des Unternehmers Haji-Ioannou hält 38% der Anteile und steht den Plänen des derzeitigen Easyjet-Vorstandes, die Flotte auszubauen, kritisch gegenüber. Stattdessen wollen sie lieber den Blick auf Gewinn und Dividende lenken. "Easyjet ist gut finanziert und hat eine gute Bilanz vorzuweisen", hieß es einer Mitteilung der Fluggesellschaft. Als eines der wenigen Unternehmen der Branche habe Easyjet es geschafft, mit einem Gewinn aus der Wirtschaftskrise zu kommen. Der Vorsteuergewinn werde sich im laufenden Geschäftsjahr vermutlich auf bis zu 150 Mio. GBP (176,8 Mio. EUR) erhöhen. Im vergangenen Geschäftsjahr (30. September) habe der Vorsteuergewinn bei rund 44 Mio. GPB gelegen. (APA/red)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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28 September 2026
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