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Air Berlin stellt "alles auf den Prüfstand"
Der rasant steigende Ölpreis bringt die Wachstumsstrategie von Air Berlin ins Wanken. Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft - mit 24% an "Niki" beteiligt - erwägt angesichts der explodierenden Treibstoffkosten zumindest einen Teilrückzug aus dem erst kürzlich zugekauften Langstreckenverkehr.
Insbesondere den Betrieb unrentabler Linienflüge will der Konzern überprüfen und damit die heute, Donnerstag, bereits zum zweiten Mal gesenkte Gewinnprognose erfüllen. Air Berlin erwartet trotz steigender Treibstoffpreise ein positives operatives Ergebnis in diesem Jahr. Vorstandschef Joachim Hunold sagte aber bei der Vorstellung der Ergebnisse des ersten Quartals, Air Berlin stelle "alles auf den Prüfstand", um weitere Mehrkosten von 80 Mio. EUR für Treibstoff auszugleichen. Höhere Flugpreise sind demnach absehbar.
Zu dem geplanten Maßnahmenpaket gehörten Kapazitätsanpassungen und auch selektive Streichungen vor allem bei den Langstrecken. Ein Teil der gestiegenen Kosten müsse auf die Preise übertragen werden. "Da kommt keiner dran vorbei", sagte er mit Blick auf die gesamte Branche. Auch der Cateringbereich werde auf den Prüfstand gestellt, die Abfertigungsgebühren müssten effizienter werden. Kündigungen seien derzeit nicht geplant, weil der Umfang des Maßnahmenpakets noch nicht absehbar sei. (APA/red)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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