Deutsche planen 2010 weniger Reisen

Die Angst vor Arbeitslosigkeit bremst die Reiselust der Deutschen. Angesichts der unsicheren wirtschaftlichen Entwicklung sind für dieses Jahr etwa 4% weniger Urlaubsreisen geplant, wie eine Umfrage des Marktforschers Gfk ergab.

Demnach sank die Zahl der schon jetzt geplanten Reisen für die Zeit bis Oktober 2010 auf 55,4 Millionen. Für die bis April laufende Wintersaison betrage das Minus 3,1%, für den Sommer 4,1%. Verbindlich gebucht worden sei nur jede vierte Reise. Weitgehend unbeeindruckt von der wirtschaftlichen Entwicklung zeigen sich die über 65-Jährigen: Laut GfK-Umfrage plant diese Gruppe gut 10% mehr Reisen als im Vorjahr. Kreuzfahrten dürften ähnlich wie in den vergangenen fünf Jahren knapp zweistellig wachsen, erklärte GfK-Autor Roland Gassner. Haushalte mit einem monatlichen Nettoeinkommen von über 3.250 EUR planten 6% mehr Urlaubsreisen. Erneut besonders gefragt sind der Umfrage zufolge Reisen innerhalb Deutschlands. Die Planungen lägen 2,8% höher als im Vorjahr. Dies sei vor allem auf die um 4,1% gestiegene Nachfrage nach Kurztrips mit maximal vier Übernachtungen zurückzuführen. (APA/red)

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