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Low-Coster suchen neue Einnahmequellen
Billigairlines berechnen zum reinen, weiterhin günstigen, Ticketpreis vermehrt Extrakosten vom bekannten Kerosinzuschlag bis zu neuen Gebühren für das Aufgeben des Reisekoffers.
Denn die Fluglinien sind verstärkt auf der Suche nach neuen Einnahmequellen. Grund ist der harte Wettbewerb, der finanzielle Polster nötig macht - erst recht in Zeiten hoher Treibstoffkosten. Verbrauchervertreter warnen bereits jetzt vor schwer durchschaubaren Tarifen, die kaum noch zu vergleichen sind. Die Flugpreise sollen weiter sinken, heißt es dazu bei Europas Marktführer Ryanair. Dafür würden Gebühren, die "im Ermessen des Kunden liegen", durchaus erhöht. Das gilt etwa für Koffer, die am Schalter aufgegeben werden. Bei der Onlinebuchung sind für das erste Gepäckstück 10 EUR je Strecke zusätzlich fällig. Am Flughafen kostet es das Doppelte. Jedes Kilogramm über 15kg kostet weitere 15 EUR. Die Begründung für die Kunden formuliert Firmenboss Michael O'Leary gewohnt direkt: "Wir wollen nicht, dass Sie Gepäckstücke einchecken." Schließlich bräuchte man dann gar nicht erst zum Schalter zu kommen, was weitere Kosten spare.
Auch die britische Easyjet berechnet für aufgegebenes Gepäck bis 20kg 7,50 EUR extra. Vor kurzem zog auch die Germanwings nach und verlangt 5 EUR für Gepäck bis 23kg. Dahinter stehe, dass die Flughäfen für Gepäckabfertigung samt Sicherheitsvorkehrungen von den Airlines selbst Gebühren verlangten, sagt ein Easyjet-Sprecher. "Deshalb sollen auch nur diejenigen für Koffer bezahlen, die Kosten verursachen." Die Suche nach neuen Einnahmequellen, setzt kreative Potenziale frei: So werden etwa gewohnte Sparprinzipien gelockert. Mehrere Anbieter werben zum Beispiel damit, gegen Gebühr einen Wunschsitzplatz zu reservieren oder als einer der ersten an Bord gehen zu können. (red/ag)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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