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Czech Airlines in Turbulenzen
Die vor der Privatisierung stehende tschechische Fluggesellschaft Czech Airlines (CSA) ist tief ins Minus geflogen. Im ersten Halbjahr 2009 seien Verluste von 1,8 Mrd. tschechische Kronen (70,8 Mio. EUR) angefallen, berichtete die CSA-Führung am Mittwoch in Prag.
Die schwierige Lage sei auf einen Rückgang bei den Passagierzahlen und sinkende Ticket-Preise zurückzuführen. "Das ist wie ein giftiger Cocktail-Mix", sagte Petr Pistelak, Vize- Marketing-Chef der CSA. Im ersten Halbjahr 2008 hatte die Airline einen Verlust von 178 Mio. Kronen verbucht. CSA-Angaben zufolge sanken das Passagieraufkommen von Jänner bis Juni 2009 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10% und der durchschnittliche Verkaufspreis eines Flugscheins um neun Prozent. CSA-Chef Radomir Lasak sagte, man werde den Flugplan reduzieren und versuchen, die insgesamt 51 Flugzeuge umfassende Flotte um sechs Maschinen zu verkleinern. Auch die im CSA-Besitz befindlichen Duty- Free-Geschäfte sollten veräußert werden, bestätigte CSA-Sprecherin Hana Hejskova. (ag/red)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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