Fanzone Wien fehlten inländische Gäste

Vor allem das Fehlen der heimischen Gäste hat laut der Gastronomie-Leitung in der Wiener Fanzone für die unter den Erwartungen gebliebenen Besucherzahlen gesorgt.

"Es ist der Wiener, der Österreicher ausgeblieben", sagte Gastro-Leiter Christian Chytil vergangenen Samstag bei einer Pressekonferenz in Wien. Der klassische Stadtbewohner, der mitfeiere, sei einfach nicht auf die Partymeile gekommen. Inwiefern das viel kritisierte Unterhaltungsprogramm abseits der Spiele auf das Ausbleiben der Gäste Auswirkungen gehabt habe, wollte der Gastronom nicht bewerten. "Ich weiß nicht, ob nur das Rahmenprogramm daran schuld war", sagte er. In ganz Wien sei generell wenig los. In der Innenstadt könne man an einem Freitagabend beispielsweise problemlos einen Platz in einem Schanigarten bekommen, dies sei normalerweise nie der Fall. Auch das Wetter, der Spielverlauf sowie das Abschneiden des heimischen Teams hätten seiner Meinung nach den Zustrom beeinflusst. Kritik an den Verkaufspreisen ließ Chytil hingegen nicht gelten. Ergeben hätte sich diese durch die Kosten für Logistik und die der Uefa. "Wir hätten auch nicht mehr Bier verkauft, wenn wir die Preise auf vier Euro gesenkt hätten", sagte er. Von gastronomischer Seite habe man den unzufriedenen Wirten die Möglichkeit gegeben, auszusteigen oder das Risiko weiterzutragen. Von den ursprünglich 86 Speise- und Getränkeständen seien dann im Endeffekt 74 übrig geblieben. (red/ag)

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