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Airlines sollen CO2-Abgaben in der EU zahlen
Ab 2012 sollen Fluggesellschaften, die in der Europäischen Union starten und landen, für ihre CO2-Abgase bezahlen.
Darauf verständigten sich das EU-Parlament und der Ministerrat. Nach der Einigung soll die Branche ab 2012 am Handel mit Verschmutzungsrechten (Emissionshandelssystem) teilnehmen, wie das EU-Parlament vergangenen Freitag mitteilte. Das Parlamentsplenum muss dem Kompromiss am 9. Juli noch zustimmen, dann ist er fix. Die Airlines müssten dann ab 2012 für 15 Prozent ihrer Abgase CO2-Zertifikate in Auktionen kaufen, der Rest wird kostenlos zugeteilt. Der CO2-Ausstoss im Luftverkehr soll bis 2012 auf 97 Prozent der jährlichen Emissionen in der Basisperiode 2004 bis 2006 sinken, ab 2013 soll er auf 95 Prozent reduziert werden.
Die Einnahmen aus dem Emissionshandel sollen zur Bekämpfung des Klimawandels, für die Erforschung umweltfreundlicherer Flugzeuge, für Waldprojekte in der Dritten Welt sowie zur Förderung weniger klimaschädlicher Transportmittel wie Bus oder Bahn verwendet werden.
Von der Luftfahrtbranche kommt bereits scharfe Kritik. Der internationale Verband der Ferienflieger IACA erklärte, die 15 Prozent seien angesichts hoher Kerosinkosten nicht verkraftbar. (red/ag)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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9 Oktober 2026
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