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Luftfahrt leidet weiter unter der Wirtschaftskrise
Die Luftfahrtindustrie leidet weiter unter der Wirtschaftskrise. Zwar habe das Ostergeschäft der Branche im April etwas Luft verschafft, erklärte IATA-Präsident Giovanni Bisignani am Mittwoch in Genf. Mehr Verkehr sei in den meisten Regionen jedoch zu Lasten der Erträge gegangen.
Für Mai zeichne sich für Europas Fluggesellschaften erneut ein zweistelliger Rückgang ab. "Das Schlimmste mag vielleicht vorbei sein, aber wir sehen keine Anzeichen dafür, dass eine Erholung bevorsteht", erklärte der Chef des internationalen Airlineverbandes. Laut IATA verzeichneten die europäischen Fluggesellschaften im April bei den Passagierzahlen einen Rückgang von 2,7% im Vergleich zum Vorjahr. Im März hatte der Rückgang noch 11,6% betragen. Niedrigere Ticketpreise hätten das Aufkommen auf den Nordatlantik-Routen positiv beeinflusst. Dementsprechend seien die Passagierzahlen der nordamerikanischen Airlines im April nur um 4,2% zurückgegangen, nach 13,4% im März. Ein Plus verzeichneten lediglich die Fluggesellschaften im Mittleren Osten. Insgesamt rechnet die Luftfahrtbranche in diesem Jahr nach IATA-Angaben vom März mit Verlusten von 4,7 Mrd. USD (rund 3,5 Mrd. EUR). (APA/red)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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6 Oktober 2026
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