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Manager geben Alitalia Geld
Eine Gruppe von etwa zehn italienischen Geschäftsleuten will der angeschlagenen Alitalia mit bis zu 800 Mio. EUR unter die Arme greifen.
Neben der Geldspritze sei die Streichung von etwa 5.000 bis 6.000 Stellen geplant, um den Staatskonzern aus der Verlustzone herauszuführen. Das berichtete die Zeitung "Corriere della Sera" in ihrer gestrigen Sonntagausgabe. Die Angaben übertreffen die bisher in den italienischen Medien genannten Zahlen um etwa 1.000 Arbeitsplätze. Dem Bericht zufolge will die Beraterbank Intesa SanPaolo vor allem Alitalias Stellung auf dem Heimmarkt stärken und peilt einen Umsatz von vier Mrd. EUR an. Die Regierung in Rom will die Alitalia schon seit längerem privatisieren, hat bisher aber keinen Käufer für ihren Anteil finden können. Nun wurde Intesa SanPaolo beauftragt, bis Anfang kommenden Monats einen Rettungsplan vorzulegen. Eine Fusion mit einer ausländischen Gesellschaft - zuletzt war Air France-KLM im Rennen - war vor allem am Widerstand der Gewerkschaften gescheitert. (red/ag)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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