| news | destination
Erdbebentourismus in China
Der Tourismus in China entdeckt die Erdbebenregion in der Provinz Sichuan für sich.
Wie Staatsmedien gestern, Mittwoch, berichteten, werden mehrere Schauplätze in dem Katastrophengebiet vom Mai 2008 in Touristenattraktionen verwandelt. So sei ab Ende des Monats eine eingestürzte Schule ebenso zu besichtigen wie ein Museum mit "Erdbebensimulator". Außerdem würden Bootstouren auf dem "Erdbeben-See" angeboten. Dieser war nach den Erdstößen entstanden, als Erdrutsche den Jiangjiang-Fluss aufgestaut hatten. Nach Angaben der chinesischen Regierung sollen die Planungen das große Interesse der Öffentlichkeit befriedigen. So hätten allein während der Neujahrsferien im Jänner mehr als 200.000 Menschen die Region besucht. Die Investitionen für den Tourismus liegen bei umgerechnet rund 100 Mio. EUR. Seit dem Erdbeben der Stärke 8 gelten 87.000 Menschen als tot oder vermisst. Mehr als fünf Millionen wurden obdachlos. (red/ag)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
Touristiknews des Tages
10 März 2026
Lesen Sie weitere
Artikel aus dieser Rubrik
-
ÖRV: Update zur Situation im Nahen Osten
Die Situation in der Golfregion... -
Bentour Reisen: Türkei-Reisen laufen weiterhin planmäßig
Bentour Reisen sieht derzeit keine... -
Sani Gourmet bringt internationale Spitzenköche nach Chalkidiki
Das Sani Resort veranstaltet im... -
Krisenhinweise - powered by A3M für die Woche 10/11
Krisenfrühwarn-Experte A3M stellt für uns... -
Rückflüge: ÖRV gibt Update zur Situation im Nahen Osten
Der Österreichischer ReiseVerband informiert über...
