Aerolíneas Argentinas wird wieder staatlich

Die krisengeschüttelte argentinische Luftfahrtgesellschaft Aerolíneas Argentinas kommt 18 Jahre nach der Privatisierung wieder unter staatliche Fittiche.

Das bestätigte die Regierung der peronistischen Präsidentin Cristina Kirchner in der Hauptstadt Buenos Aires. Eine entsprechende Einigung sei mit dem bisherigen privaten Mehrheitseigentümer, der spanischen Gruppe Marsans, erzielt worden. Die Vereinbarung erstrecke sich auch auf das regionale Luftfahrtunternehmen Austral.

Der Staat werde alle bisher von Marsans gehaltenen Aktien an den beiden Gesellschaften übernehmen, sagte der Staatssekretär für das Transportwesen, Ricardo Jaime. Dafür übernehme der Staat auch den Schuldenberg von Aerolíneas Argentinas in Höhe von 890 Mio. USD (560 Mio. EUR). Marsans hielt bisher 94,91% der Aktien an Aerolíneas Argentinas und 97% der Aktien an Austral. Für die Abwicklung sei eine Frist von 60 Tagen vereinbart worden. "Dies ist ein wichtiger Schritt, um die nationale Fluglinie wieder in den Dienst der Argentinier und der nationalen Wirtschaft zu stellen", fügte Jaime hinzu. (APA/red)

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