AUA: Ötsch will bleiben

Alfred Ötsch will Vorstandschef der vorm Verkauf stehenden Austrian Airlines bleiben.

"Es gibt genug zu tun. Und ich habe einen Vertrag", antwortete er heute, Dienstag, auf Journalistenfragen zu seinem Verbleib. Ötsch war ursprünglich angetreten, um für die "Eigenständigkeit" der AUA zu kämpfen. "In dem Umfeld jetzt geht das nicht mehr". Wäre es die eigene Unfähigkeit gewesen, hätte er Konsequenzen gezogen, versicherte Ötsch heute. Dass es eine Airline dieser Größenordnung allein nicht mehr schafft, liege am schwierigen Umfeld. Die Branche sei in der schwersten Krise der Luftfahrtindustrie seit 9/11. Er sei "traurig", dass es so gekommen sei. Ötsch machte deutlich, dass die Lage nächstes Jahr nicht leichter werde. Zu den 70 bis 90 Mio. EUR Verlust, die heuer wohl zu verkraften seien, kämen nächstes Jahr weitere 100 Mio. zusätzliche Kosten durch die Treibstoffpreisexplosion. (red/apa)

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