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IATA: Niedrigstes Wachstum seit 2003
Der weltweite Luftverkehr ist im Juni so langsam gewachsen wie seit fünf Jahren nicht mehr.
Die Zahl der Passagiere habe sich lediglich um 3,8 Prozent erhöht, teilte die Internationale Luftfahrtorganisation IATA heute, Montag, mit. Dies sei das niedrigste Wachstum seit 2003, als die von der Lungenkrankheit Sars verursachte Krise der Industrie massiv zugesetzt hatte. Im gesamten ersten Halbjahr legte der Passagierverkehr um 5,4 Prozent zu. Die Auslastung sank im Juni im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,2 Prozentpunkte auf 77,6 Prozent. "Mit Blick auf das nachlassende Buchungsverhalten von Endverbrauchern und Geschäftsleuten sowie die hohen Ölpreise wird sich die Situation weiter zuspitzen", sagte IATA-Chef Giovanni Bisignani. Die gesamte Industrie könnte 2008 Verluste von über sechs 3,85 Mrd. EUR anhäufen.
Auch der Luftfrachtverkehr stecke angesichts der nachlassenden Konjunktur in der Krise. Im Juni sei das Frachtaufkommen im Jahresvergleich um 0,8 Prozent geschrumpft - der erste Rückgang seit Mai 2005. (red/ag)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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