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Halbjahresergebnis von Swiss tief rot
Das Betriebsergenis der von der Lufthansa kontrollierten Schweizer Fluggesellschaft verschlechterte sich auf Grund von den gestiegenen Treibstoffkosten und negativer Währungseffekte.
Der Nettoverlust der Swiss stieg in der ersten Jahreshälfte auf 89 Mio. Schweizer Franken (rund 58 Mio. Euro). Im Vergleichszeitraum 2004 lag der Verlust bei 33 Millionen Schweizer Franken (21,5 Mio. Euro). Der Betriebsverlust (Ebit) vor Restrukturierungskosten verringerte sich zwar auf 9 (Vorjahreszeitraum: 19) Mio. Franken. Dazu habe aber ein einmaliger Ertrag von 43 Mio. Franken aus dem Transfer von Start- und Landezeiten (Slots) am Flughafen Heathrow an British Airways beigetragen, so Swiss. Der Umsatz blieb mit 1,8 Mrd. Franken praktisch stabil.
Swiss kündigte an, die Kurzstreckenflotte ab Sommerflugplan 2006 auf 24 Regionaljets von bisher 35 Maschinen zu verkleinern. Voraussetzung für ein Ende der Verluste seien geringere Personalkosten, bekräftigte Swiss-Chef Christoph Franz vor Journalisten in Zürich. Der Ausgang der aktuellen Verhandlungen mit den Piloten sei aber offen.
Noch heuer sollen die Swiss-Aktien von der Börse verschwinden. Mittlerweile besitzt die Airtrust-Stiftung, über die der Kauf an die Lufthansa formal erfolgt, 99 Prozent der Swiss-Aktien. Der Prozess zur Kraftloserklärung der restlichen wenigen Aktien ("Squeeze out") sei eingeleitet worden, sagte der abtretende Swiss-Verwaltungsratspräsident Pieter Bouw heute in Zürich. Hält ein Aktionär 98 Prozent an einer Gesellschaft, kann er laut Börsengesetz die verbleibenden Titel für kraftlos erklären lassen. Nach Abschluss des Squeeze-out-Verfahrens soll die Swiss-Aktie vom Schweizer Kurszettel verschwinden. (red / apa)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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