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Tirol und Vorarlberg bereit für den Winter
Die Tourismuswirtschaft in den westlichen Bundesländern Österreichs ist nach Behebung der Schäden des Hochwassers im Sommer wieder für die Wintersaison gerüstet.
"Wir sind sehr froh, dass die Räumungs- und Reparaturarbeiten in den betroffenen Gebieten so rasch und professionell vorangeschritten sind", so Mag. Christian Schützinger, Direktor von Vorarlberg Tourismus. Auch in den Tiroler Regionen, die unter den Folgen des Hochwasser zu leiden hatten, seien die Weichen für die kommende Wintersaison gestellt: "Die touristische Infrastruktur wie Beherbergungsbetriebe und Liftanlagen sind wieder völlig intakt, erklärt Josef Margreiter, Geschäftsführer der Tirol Werbung. Besonders erfreulich ist, dass es innerhalb nur weniger Monate gelungen ist, selbst die schwer beschädigte Straße ins Paznaun zu erneuern und damit die Lebensader in eine der wichtigsten Wintersporthochburgen Tirols wieder herzustellen."
Im Stanzertal mit dem touristischen Flaggschiff St. Anton seien keine Spuren mehr vom Hochwasser zu erkennen, und selbst der Bahnbetrieb könne Anfang Dezember wieder aufgenommen werden. Ähnlich positiv der Zustand im Gargellental auf der anderen Seite des Arlbergs. Auch die Zufahrt nach Lech wird mit Saisonbeginn, 25. November, wieder zur Gänze fertig gestellt sein.
16 Hotels in Lech wurden durch den Zürsbach schwer in Mitleidenschaft gezogen. Der Großteil davon konnte die Reparaturarbeiten bereits abschließen. Auf Tiroler Seite des Arlbergs waren nur vereinzelte Beherbergungsbetriebe betroffen, die Schäden wurden bereits vollständig behoben. Darüber hinaus sei in den beiden Bundesländern kräftig investiert worden, um das Winterangebot noch attraktiver zu gestalten. Allein die Seilbahnwirtschaft hat heuer in Österreich 512 Mio. Euro in die Qualitätsverbesserung der Aufstiegshilfen und Beschneiungsanlagen investiert. (red)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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8 Oktober 2026
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