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Finanzspritze für LTU
Der defizitäre Ferienflieger LTU will mit Hilfe einer millionenschweren Finanzspritze im nächsten Jahr wieder in die Gewinnzone fliegen.
"Wir wollen 2006 eine schwarze Null im Ergebnis erreichen", betonte LTU-Chef Jürgen Marbach in Düsseldorf. Dieses Ziel will er auch mit 200 Mio. Euro umsetzen, die durch Darlehen des Haupteigners Rewe und der Deutschen Bank in die Kassen des Unternehmens fließen. Die erfolglose Suche nach einem neuen Investor erklärte Marbach damit ebenfalls für beendet. Ein Hintertürchen ließ er sich aber offen: Die LTU sei "offen für strategische Optionen". Die Zahlung von Rewe, die 40 Prozent an dem Unternehmen hält, betrachtet LTU auch als Bekenntnis des Anteilseigners zu dem Ferienflieger: "Rewe hat einen substanziellen Beitrag geleistet", sagte Marbach. "Die Refinanzierung der LTU steht", bilanzierte der LTU-Chef. Damit würden Eigenkapitalausstattung und Liquidität des Unternehmens weiter gesichert. Die LTU könne damit auch die 2001 erhaltene und von der Europäischen Union gebilligte Beihilfe vorzeitig zurückzahlen. (ag/red)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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