| news | reisebuero
AUA: Neue Tarife, neue Plattform, neue Steuerung
Mit einem neuen Tarifkonzept für Kurz- und Mittelstreckenflüge, einer neuen Internet-Buchungsplattform und einer optimierten Verkehrstromsteuerung will die Austrian Airlines Group neue Wege gehen, um mehr Kundenzufriedenheit zu erreichen und Erträge zu steuern, wie der scheidende CEO Vagn Soerensen auf einer Pressekonferenz verkündete.
Es handle sich um die umfangreichste und dynamischste Angebotsoffensive der AUA, so Soerensen. Ziel seien mehr Flexibilität, Transparenz und Wahlmöglichkeiten für den Kunden sowie eine Yield-Verbesserung durch ein State oft the art-System im Bereich Verkehrsstromsteuerung. Durch das neue Konzepte erwarten wir uns eine Umsatzsteigerung von mindestens 50 Mio. EUR für 2006 und 200.000 zusätzliche Passagiere, so Soerensen. Insgesamt seien dies elf Millionen Passagiere im Linien- und Charterverkehr. Außerdem will die AUA eine Auslastung von 75% und ein ausgeglichenes Ergebnis auf EBIT-Basis erreichen.
Die Tarifstruktur wird auf der Kurz- und Mittelstrecke auf fünf Hauptgruppen - redticket, economy, economy flexible, business holiday und business silverticket reduziert. Die Gruppen unterscheiden sich in puncto Flexibilität, Stornokonditionen, Bordverpflegung oder Freigepäck. In der Business Class wurde der neue Tarif für Freizeitreisende, Business Holiday, auf Strecken mit hohem touristischem Potenzial (Italien, Spanien, Griechenland, Zypern, Türkei, Frankreich, den Benelux-Ländern, Großbritannien, Skandinavien, sowie Hamburg, Berlin, Dubrovnik, Split, Amman, Cairo und Tel Aviv) eingeführt, wie Mag. Rudolf Mertl, verantwortlich für Netzwerk, Pricing und Produktentwicklung, ausführte. In der Economy Class sei die gesamte Tarifstruktur ausgemistet und die Preissprünge verflacht worden. Bisherige Tarife für spezielle Kundensegmente (Wochenend-, Jugend-, Seniorentarife etc.) sollen nun durch das neue Tarif-Konzept abgedeckt werden. Künftig wird verstärkt gelten, je früher die Reiseplanung stattfindet, umso günstiger sind die Tarife für den Kunden.
Im redticket Bestpreis-Bereich wurde ein neuer Komplettpreis in der Höhe von 159 EUR auf ausgewählten Strecken (London, Paris, Zürich, Rom, Budapest, Deutschland) zur Steigerung der Konkurrenzfähigkeit eingeführt. Weitere Destinationen in Europa werden um 199, 249 und 299 EUR angeboten.
Als proaktiv und zukunftsgerichtet beschreibt Burger den neuen Pricing-Przozess. Mit einem neuen Monitoring werden zudem auch die Tarife der Mitbewerber Netz- und Low Cost-Carrier- genau beobachtet. Je nach Nachfrage soll in Richtung höherpreisige oder niedrigere Tarife gesteuert werden, um Ertragschancen zu nutzen. Insgesamt würden täglich 1.000 Tarife angepasst. Die Tarife seien insgesamt aber weder billiger noch teurer geworden, sondern bieten mehr Flexibilität für den Kunden, was nun für mehr Nachfrage sorgen sollte. (red)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
Touristiknews des Tages
25 März 2026
Lesen Sie weitere
Artikel aus dieser Rubrik
-
TUI: Flex-Tarif zum halben Preis
„Halber Preis, volle Flexibilität“ –... -
LMX: Flex-Aktion gilt bis Ende April
LMX Touristik verlängert seine gebührenfreie... -
rtk / Raiffeisen Reisen: Türkei-Roadshow in Wien
Mit einem frischen, vertriebsorientierten Konzept... -
A-Rosa Ostergewinnspiel für Agents
A-Rosa Flusskreuzfahrten lädt neue und... -
RateHawk integriert UI.Office von Bosys
Die B2B-Buchungsplattform RateHawk erweitert die...
