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TUI senkt Jahresprognose
Der TUI-Konzern hat Mittwoch Abend bekannt gegeben, das er im zweiten Quartal weniger verdient hat und auch für das Jahresergebnis pessimistischer ist.
Der Gewinn aus den fortzuführenden Bereichen (EBITA) verschlechterte sich im zweiten Quartal wegen Belastungen in der Schifffahrtssparte deutlich auf 89 Millionen Euro nach 204 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.
Für das gesamte Geschäftsjahr stellte das im DAX notierte Unternehmen ein Ergebnis der fortzuführenden Bereiche unter dem Vorjahresniveau in Aussicht. In der Touristik werde TUI den Vorjahresgewinn zwar übertreffen. Die Schifffahrtsparte bleibe 2006 aber weit hinter dem Ergebnis des vergangenen Jahres zurück.
Im zweiten Quartal rutschte die Schifffahrtssparte mit einem Minus von 41 Mio. EUR sogar in die Verlustzone. Im Vorjahreszeitraum war noch ein Plus von 91 Mio. EUR entstanden. Als Gründe für den Verlust nannte TUI neben den Einmalkosten, die bei der Integration der übernommenen CP Ships in die Tochter Hapag-Lloyd anfielen, die niedrigeren Frachtraten und die energiepreisbedingt höheren Kosten. Letztere hätten auch durch den Anstieg der Transportmengen nicht ausgeglichen werden können. (red/ag)
Autor/in:
Verena Kosnar
Chefredakteurin reisetipps
Verena Kosnar, seit über 12 Jahren beim Profi Reisen Verlag, ist als Chefredakteurin des Urlaubsmagazins reisetipps und Kreuzfahrtexpertin immer auf der Suche nach spannenden Reportagen
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