ÖRV-Update: Naher Osten - Reisewarnungen bleiben aufrecht


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Die Sicherheitslage im Nahen Osten bleibt unverändert angespannt. Politisch und militärisch ist kurzfristig keine Beruhigung in Sicht, Angriffe werden weiterhin fortgesetzt. 

Die Situation im Nahen Osten ist nach wie vor unsicher. Das Außenministerium rät weiterhin dringend zur Ausreise. Auch von Zwischenlandungen in den betroffenen Gebieten wird weiterhin ausdrücklich abgeraten. Aufgrund der dynamischen Entwicklung der Lage sei derzeit nicht absehbar, wie sich die Situation kurzfristig verändern könnte.

Reisewarnungen werden laufend evaluiert

Der Krisenstab im österreichischen Außenministerium tagt weiterhin nahezu täglich und steht in engem Austausch mit den österreichischen Botschaften vor Ort. Reisewarnungen werden laufend überprüft und bei Bedarf angepasst. Eine Reisewarnung der Sicherheitsstufe 4 gilt auch dann, wenn sich Reisende lediglich auf der Durchreise befinden.

Diese Sicherheitsstufe besteht derzeit – unverändert – für folgende Staaten im Nahen Osten: Bahrain, Irak, Iran, Israel, Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Syrien sowie die Vereinigten Arabischen Emirate. Für Oman und Saudi-Arabien gilt aktuell Sicherheitsstufe 3 und damit ein hohes Sicherheitsrisiko. Zu beachten ist zudem, dass sowohl Reiseveranstalter-Haftpflichtversicherungen als auch klassische Reiseversicherungen in Kriegsgebieten in der Regel keinen Versicherungsschutz bieten.

Die Übersicht aller Länder mit Reisewarnungen des BMEIA.

Rückholungen weitgehend abgeschlossen

Nach Angaben des Außenministeriums sind aktuell noch 255 Reisende in den Vereinigten Arabischen Emiraten registriert. Interne Erhebungen des ÖRV gehen jedoch von einer deutlich geringeren tatsächlichen Zahl aus. Nahezu alle Reisenden aus Ländern mit aufrechter Reisewarnung konnten inzwischen zurückgebracht werden. Daher nochmal nachdrücklich die Aufforderung des Außenministeriums an Registrierte, sich nach ihrer Rückkehr eigenständig aus der Reiseregistrierung auszutragen.

Auch Reisende, die in sicheren Drittstaaten – etwa auf den Malediven oder in Singapur – gestrandet waren, wurden mittlerweile auf sichere Rückflüge umgebucht. Mehrkosten für verlängerte Aufenthalte, die über die in der Pauschalreise vorgesehenen drei Tage hinausgingen, wurden laut Angaben von den Reiseveranstaltern übernommen.

Weitere Informationen:

erweiterte FAQs der WKO HIER

Hier sind einige weitere, laufend aktualisierte wichtige Informationsquellen:

tip-online.at wird auch weiterhin laufend über aktuelle Entwicklungen berichten. (red)


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Autor/in:

Redakteurin

Julia Trillsam hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien studiert. Jetzt ist sie bereit, die Welt zu bereisen. Je sonniger die Destination, desto schneller sind ihre Koffer gepackt.





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