ÖRV: Update zur Situation im Nahen Osten


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Die Situation in der Golfregion bleibt volatil; es kommt nach wie vor zu militärischen Auseinandersetzungen. Zentrales Ziel bleibt die Rückholung österreichischer Staatsbürger:innen aus der Region.

Der Österreichische ReiseVerband informiert erneut über aktuelle Entwicklungen in der Golfregion. Rückholaktionen für österreichische Staatsbürger:innen laufen weiterhin, während sich die Situation im Luftverkehr schrittweise entspannt.

Rückholflüge und Unterstützung bei der Ausreise

Mit vier vom Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) gecharterten Flügen wurden insgesamt rund 800 Personen nach Österreich gebracht. Weitere etwa 500 Personen wurden bei ihrer Rückreise in enger Abstimmung mit anderen EU-Staaten unterstützt. Schwerpunkte der Rückholaktionen waren die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar.

Vom Außenamt werden weiterhin Personen mit medizinischen Bedürfnissen betreut, und es empfiehlt allen Reisenden dringend den Kontakt mit ihren Reisebüros, Reiseveranstaltern (oder Fluglinien), um schnellstmöglich auszureisen. Jedenfalls soll jede Möglichkeit zur Ausreise genutzt werden. Zudem ersucht das Ministerium alle im System registrierten Reisenden zu überprüfen, ob das angegebene Land dem aktuellen Aufenthaltsort entspricht. Personen, die bereits nach Österreich zurückgekehrt sind, sollen sich aus der Registrierung austragen.

Zahl gestrandeter Reisender sinkt

Laut ÖRV geht die Zahl der gestrandeten österreichischen Reisenden inzwischen spürbar zurück. Auch österreichische Gäste an Bord des Kreuzfahrtschiffes MSC Euribia sind mittlerweile wieder nach Österreich zurückgekehrt. Wie der ÖRV weiter mitteilt, befinden sich aktuell noch 95 im Außenministerium registrierte österreichische Staatsbürger:innen in Katar. In den Vereinigten Arabischen Emiraten halten sich laut Angaben weiterhin deutlich mehr Personen auf.

Teilweise Entspannung im Luftverkehr

Bei den Luftraumsperren zeigen sich laut ÖRV erste Erleichterungen. Linienflüge sind wieder vermehrt verfügbar, auch die Fluggesellschaft Qatar Airways hat den Flugbetrieb ab Doha teilweise wieder aufgenommen. Der Flugverkehr erfolgt jedoch weiterhin nur unter erhöhten Sicherheitsauflagen. Viele Flüge benötigen Sondergenehmigungen, zudem besteht aufgrund der zuvor ausgefallenen Verbindungen ein erheblicher Passagierrückstau.

In Israel bleibt der Flugbetrieb weiterhin stark eingeschränkt. Der Luftverkehr in Saudi-Arabien und Oman funktioniert hingegen weitgehend ohne Einschränkungen. Am King Khalid International Airport in Riad kommt es insbesondere nachts immer wieder zu kurzfristigen Schließungen, wodurch Verzögerungen möglich sind. Maskat hat sich in der Region zunehmend zu einem zentralen Evakuierungsstandort entwickelt.

Reisewarnungen für mehrere Länder

Für mehrere Staaten in der Region bestehen weiterhin Reisewarnungen. Dazu zählen Bahrain, Irak, Iran, Israel, Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Syrien sowie die Vereinigten Arabischen Emirate. Für Oman und Saudi-Arabien gilt derzeit Sicherheitsstufe 3 mit einem hohen Sicherheitsrisiko.

Weitere Informtioen finden Reisebüros HIER auf tip-online.at und HIER im Mitgliederbereich des ÖRV (red)


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Autor/in:

Redakteurin

Julia Trillsam hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien studiert. Jetzt ist sie bereit, die Welt zu bereisen. Je sonniger die Destination, desto schneller sind ihre Koffer gepackt.





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