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Thailand: 20 "Green Routes" für nachhaltige Reiseerlebnisse
2026 fasst Thailand nachhaltige Angebote landesweit in 20 „Green Routes“ zusammen. Diese verbinden Natur- und Kulturerlebnisse mit Umweltprogrammen und lokalen Betrieben.
Die Tourism Authority of Thailand (TAT) strukturiert bestehende nachhaltige Initiativen neu und bündelt sie in 20 thematisch und geografisch definierten „Green Routes“. Ziel ist es, Reiseverläufe zu schaffen, die ökologische Maßnahmen mit touristischen Angeboten kombinieren und regionale Wertschöpfung einbinden.
Fünf Regionen - 20 Routen
Im Fokus stehen fünf Destinationen: Bangkok, Nan, Loei, Krabi und Surat Thani. Die Routen reichen von urbaner Low-Carbon-Mobilität über gemeindebasierten Tourismus bis hin zu Wellness-, Nationalpark- und Inselerlebnissen. Nachhaltigkeit ist dabei integraler Bestandteil des gesamten Reiseverlaufs.
Bangkok - Nachhaltige Stadttouren auf historischen Wasserwegen: In der Hauptstadt folgt eine der Green Routes dem Phadung-Krung-Kasem-Kanal. Per solarbetriebenem Boot und öffentlichen Nahverkehrsmittel führt die Route zu Tempelanlagen, Märkte und Museen - darunter das Pipit Banglamphu Local Heritage Museum. Darüber hinaus stehen auch kleine Ateliers und lokale Initiativen auf dem Programm.
Nan - Radmobilität, Handwerk und gelebte Dorfstrukturen: Die nordthailändische Provinz Nan setzt auf Community-Tourismus und kurze Wege die per Fahrrad zurück gelegt werden können. Historische Tempel wie Wat Phumin mit ihren berühmten Wandmalereien sind ebenso Teil der Route wie traditionelle Dörfer in denen Töpfereien und Webereizentren besucht werden. Auch die regionale Küche mit saisonalen Zutaten und Workshops über das Handwerk gehören hier zur Tour.
Loei - Slow Travel am Mekong: In Loei konzentrieren sich die Green Routes auf die Mekong-Region rund um Chiang Khan. Hier gehören die historische Holzarchitektur entlang der Walking Street und Aussichtspunkte wie der Skywalk mit Blick über Thailand ebenso zum Programm wie Besuche von landwirtschaftlichen Betrieben und kleinen Farmen. Im Rahmen der Touren werden hier Naturerlebnisse am Fluss, Workshops in Textil- und Handwerksbetrieben und farmbasierte Gastronomie geboten.
Krabi - Heilquellen und organische Küche: Krabi positioniert sich im Rahmen der Green Routes als „Eco-Wellness“-Destination. Natürliche Thermalquellen im Regenwald von Khlong Thom, nachhaltige Wellness-Resorts und organische Küchenkonzepte prägen das Angebot. Zero-Waste-Ansätze und Refill-Systeme sind dabei Teil der Infrastruktur. Neben klassischen Küstenlandschaften rücken Heilquellen, plastikreduzierte Gastronomie und zertifizierte Unterkünfte in den Vordergrund.
Surat Thani - Nationalpark, Inselwelt und naturnaher Luxus: Surat Thani verbindet hochwertige Küstenresorts mit naturnahen Erlebnisrouten. Im Mu Ko Ang Thong Nationalpark stehen Kajaktouren zwischen Kalksteininseln und Schutzmaßnahmen für sensible Ökosysteme im Mittelpunkt. Im Regenwald von Khao Sok ermöglichen Floating-Unterkünfte am Cheow-Lan-See Naturerlebnisse mit geringem infrastrukturellem Eingriff. Gleichzeitig setzen mehrere Resorts auf Energieeffizienz, regionale Lieferketten und plastikreduzierte Abläufe. Handwerksprojekte und Dorfgemeinschaften ergänzen das Angebot.
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Autor/in:
Julia Trillsam
Redakteurin
Julia Trillsam hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien studiert. Jetzt ist sie bereit, die Welt zu bereisen. Je sonniger die Destination, desto schneller sind ihre Koffer gepackt.
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