Prima Reisen: Expansion in die Schweiz


Gottfried Winkler, Leiter Veranstalter Prima Reisen
So still und unaufgeregt die Gründung einer Prima Reisen-Niederlassung in der Schweiz Anfang dieses Jahres über die Bühne gegangen ist, so offen und erwartungsfroh plaudert Gottfried Winkler, Leiter des Veranstaltergeschäfts über die neue Herausforderung.

Unter dem Namen Prima Ferien sollen mittelfristig die bewährten Produkte des Nischenveranstalters in der Schweiz über die Ladentische der Reisebüros gehen. „Es ist eine spannende, brandneue Geschichte: Am 6. Jänner 2026 haben wir Prima Ferien im Handelsregister eingetragen. Mit Robert Eschmann konnten wir auch einen erfahrenen Geschäftsführer für uns gewinnen, der in der Schweizer Touristik bestens vernetzt, der bei namhaften touristischen Unternehmen wie Hotelplan, Kuoni oder Olimar viel Erfahrung gesammelt hat“, so Winkler.

Positive Überraschung

Es sei wirklich schnell gegangen. Etwas überrascht sei man auch gewesen, wie positiv die eidgenössische Tourismus-Industrie auf den Markteintritt reagiert habe. „Wir erklären uns das so, dass nicht alle den beiden großen Marktteilnehmern in der Schweiz – Dertour und TUI – ausschließlich Applaus spenden. Darüber hinaus sind die Schweizer ähnlich qualitätsbewusst wie wir Österreicher, und das schafft ein gewisses Grundvertrauen. Viele Schweizer:innen machen in Österreich Urlaub, weil eben die Qualität ihren Ansprüchen gerecht wird“, so Winkler.

Gleiches Produkt mit Anpassungen

Der Start sei erfolgt, in einer ersten Phase wolle man mit den Reisen im Herbst am Markt fußfassen, für den Winter, mit dem Hauptprodukt Finnland, erwarte Winkler sich aber schon signifikante Buchungszahlen. Er nennt im Gespräch mit tip-daily 300 Gäste als Ziel. Eigene Charter wie in Wien seien keine geplant, die angebotenen Reisen werden mit Kontingenten auf den Verbindungen von Swiss und Edelweiß produziert. „Es ist ja alles schon da. Vor Ort in Levi haben wir einen Schweizer, der jetzt schon unsere österreichischen Gäste betreut, im nächsten Jahr dann auch die Schweizer. Die angebotenen Gruppengrößen haben wir etwas angepasst und die MaximalteilnehmerInnen-Zahl nach unten korrigiert. Diese werde maximal 24 Schweizer Gäste umfassen, bei den Österreicher:innen sind es maximal 30. Auch das eine oder andere 3-Sterne-Hotel wird nicht im Programm sein – das Augenmerk liegt hier bei 4-Sterne-Unterkünften.

Zusammenarbeit mit Reisebüros

In der Aufbauphase arbeite man aktuell an der Buchbarkeit der Programme. Dass die Schweiz ein CETS-Markt sei, komme dem Veranstalter aber sehr entgegen, da man auch in Österreich in CETS vertreten sei. Vertrieben sollen die Produkte über Reisebüro-Partner werden. „Alles, was wir in Österreich produzieren, wird auch an die Schweizer adressiert. Wir haben einen eigenen Katalog mit Preisen in Schweizer Franken produziert, eine eigene Website (Anm.: www.primaferien.ch) aufgesetzt und Agenturnummern vergeben. Es ist schon viel zu tun, aber es macht großen Spaß“, so Winkler abschließend. (red.)


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Redakteur / Managing Editor

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