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Korean Air führt KI-Chatbot ein
Mit dem „Korean Air AI Chatbot“ steht Reisenden ein neuer, KI-basierter Dienst zur Verfügung, der direkt in die Website und die mobile App integriert ist.
Der Chatbot basiert auf generativer künstlicher Intelligenz und wurde mit umfangreichen Datensätzen trainiert, darunter Fluglinienvorschriften und betriebliche Richtlinien. Er ist darauf ausgelegt, Anfragen in Echtzeit zu analysieren und über vorgefertigte Antwortmuster hinauszugehen. Nach der ersten Einführung plant Korean Air schrittweise Updates, um erweiterte Funktionen wie Ticketkauf und Reservierungsmanagement zu integrieren.
Der KI-Chatbot ist auf der Website und in der mobilen App von Korean Air verfügbar und unterstützt insgesamt 13 Sprachen. Neben Koreanisch, Englisch, vereinfachtem Chinesisch und Japanisch stehen auch traditionelles Chinesisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Portugiesisch, Russisch, Spanisch, Thailändisch und Vietnamesisch zur Verfügung.
Technologische Basis und Nutzung
Der Dienst, der auf fortschrittlicher natürlicher Sprachverarbeitung (NLP) basiert, ermöglicht es Kund:innen, in natürlicher, umgangssprachlicher Sprache zu interagieren. Anstatt Schlüsselwörter nutzen zu müssen, kann beispielsweise einfach gefragt werden: „Ich fliege Economy von Incheon nach Paris. Wie viele Gepäckstücke kann ich einchecken?” Um Transparenz und Zuverlässigkeit zu gewährleisten, ergänzt der Chatbot seine Antworten mit Quellenangaben und direkten Links zu relevanten Seiten. Korean Air hat außerdem eine spezielle Datenbank zur Überprüfung der Inhalte eingerichtet, um KI-Fehler zu minimieren und die Genauigkeit der Antworten sicherzustellen.
Bei Bedarf können Nutzer:innen innerhalb desselben Chat-Fensters zu einem menschlichen Support-Mitarbeiter wechseln. Dafür müssen sie nur „Mit einem Mitarbeiter verbinden“ eingeben, um weitergeleitet zu werden. Diese Funktion ist allerdings auf Englisch und Koreanisch beschränkt. (red)
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Autor/in:
Julia Trillsam
Redakteurin
Julia Trillsam hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien studiert. Jetzt ist sie bereit, die Welt zu bereisen. Je sonniger die Destination, desto schneller sind ihre Koffer gepackt.
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