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Umfrage: Olympische Spiele kurbeln Wintertourismus an
40% der österreichischen Befragten fühlen sich durch die Olympischen Winterspiele 2026 zu Wintersportaktivitäten inspiriert – Österreich bleibt dabei Top-Destination.
Laut Kreditkartenanbieter Visa, der die Umfrage in Auftrag gab, kurbeln die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand/Cortina auch den heimischen Wintertourismus an. Demnach gaben 40% der in Österreich Befragten an, dass die Spiele sie zu Wintersportaktivitäten wie Skifahren, Snowboarden oder Eislaufen inspirieren. Für 89% der Befragten ist Österreich das beliebteste Urlaubsziel. Die wachsende Begeisterung bringt demnach auch wirtschaftliche Effekte mit sich. Dazu sagt Visa-Österreich-Chefin Stefanie Ahammer in einer Aussendung: „Die Olympischen und Paralympischen Winterspiele Milano Cortina 2026 verstärken das Interesse am Wintersport und eröffnen der europäischen Wintersportbranche somit zusätzliche Wachstumschancen. Egal ob Beherbergung, Gastronomie, Liftbetreiber oder der Sportfachhandel – sie alle können von der Begeisterung rund um die Spiele profitieren, was auch für Österreich als eine der führenden Wintersportnationen Impulse bringt.“
In den vergangenen drei Jahren übten 83% der etwas mehr als 1.000 in Österreich befragten Personen eine Wintersportaktivität aus. Drei Viertel davon buchten dafür einen Urlaub, wobei 89% im eigenen Land blieben. Ausschlaggebend für die Wahl Österreichs waren laut Umfrage vor allem die Nähe und gute Erreichbarkeit (52%) sowie die Vertrautheit mit dem Reiseziel (45%).
Österreich als internationale Top-Destination
Auch international behauptet sich Österreich als führende Wintersportregion. Sowohl bei deutschen (39%) als auch bei niederländischen Wintersporturlauber:innen (50%) liegt Österreich auf Platz eins der beliebtesten Destinationen. Eine Analyse interner VisaNet-Daten von Visa Consulting & Analytics zeigt zudem, dass die Ausgaben mit Visa-Karten in europäischen Winterdestinationen in der Wintersaison 2024/25 im Vergleich zum Vorjahr um 14% gestiegen sind. Den stärksten Zuwachs verzeichneten Skigebiete in Österreich, Polen und Italien mit jeweils plus 20%, gefolgt von Frankreich mit einem Anstieg von 15%.
Höheres Ausgabenvolumen in der Wintersaison
In Österreich lagen die Visa-Ausgaben in Ferienorten von Ende Dezember 2024 bis Anfang März 2025 durchgehend über dem wöchentlichen nationalen Durchschnitt – meist um das 1,5- bis 2,5-Fache. Das unterstreicht die wirtschaftliche Bedeutung der Wintersportsaison für die heimischen Tourismusregionen. Die VisaNet-Daten bilden Ausgaben im persönlichen Kontakt in Skigebieten in Österreich, Frankreich, Deutschland, Italien, Finnland, Norwegen, dem Vereinigten Königreich, Polen, Schweden und der Schweiz im Zeitraum vom 15. Dezember 2024 bis 15. März 2025 ab.
Für die zugrunde liegende Umfrage beauftragte Visa im Dezember eine globale Online-Plattform für Markt- und Meinungsforschung. Insgesamt wurden 18.000 Personen in 16 Ländern befragt, darunter 1.005 Personen in Österreich. (APA / red)
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Autor/in:
Julia Trillsam
Redakteurin
Julia Trillsam hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien studiert. Jetzt ist sie bereit, die Welt zu bereisen. Je sonniger die Destination, desto schneller sind ihre Koffer gepackt.
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