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Israel verzeichnet 2025 rund 1,3 Mio. internationale TouristInnen
Der israelische Incoming-Tourismus zeigt 2025 erste Erholungstendenzen. Der DACH-Markt zählt dabei erneut zu den fünf wichtigsten Quellmärkten.
Israel hat im Jahr 2025 rund 1,3 Mio. internationale TouristInnen empfangen. Nach 961.000 internationalen Ankünften im Jahr 2024 deutet sich damit eine schrittweise Stabilisierung der Tourismusbranche an. Die USA, Frankreich und das Vereinigte Königreich haben 2025 ihre Position als wichtigste Quellmärkte weiter ausgebaut und waren gemeinsam für rund 55% aller internationalen Einreisen verantwortlich. Die USA führten dabei mit 400.000 BesucherInnen, gefolgt von Frankreich mit 159.000 und dem Vereinigten Königreich mit 95.000 Ankünften.
DACH-Markt bleibt stabil
Mit insgesamt 67.300 Reisenden aus Österreich, Deutschland und der Schweiz zählt auch der DACH-Markt zu den fünf bedeutendsten Herkunftsregionen. Innerhalb des deutschsprachigen Raums entfielen 43.100 Ankünfte auf Deutschland, 15.400 auf die Schweiz und 8.800 auf Österreich. Im Vergleich dazu wurden 2024 insgesamt 59.500 BesucherInnen aus der DACH-Region registriert.
Ein wesentlicher Reiseanlass bleibt der Besuch von Freunden und Verwandten. 45% der internationalen Gäste gaben diesen Grund an, ein Wert, der gegenüber dem Vorjahr stabil blieb.
Inlandstourismus als Anker
Parallel zur Entwicklung des internationalen Tourismus erwies sich der Inlandstourismus als wichtiger wirtschaftlicher Anker. Bis Ende des dritten Quartals 2025 wurden mehr als 13 Mio. Hotelübernachtungen von israelischen Gästen verzeichnet. Zusätzliche Impulse setzte der im November durchgeführte „Israeli Tourism Month“, bei dem Touren und Aktivitäten zu einer symbolischen Gebühr von 18 Schekel (4.90 EUR) angeboten wurden. Rund 85.000 TeilnehmerInnen nutzten das Angebot, eine Fortsetzung für 2026 ist geplant. Ausblick auf 2026: Flugangebot,
Investitionen und Technologie
Für 2026 rechnet das israelische Tourismusministerium mit einer weiteren Belebung des internationalen Reiseverkehrs. Als Faktoren gelten unter anderem eine zunehmende Flugverfügbarkeit sowie rückläufige Reisewarnungen, insbesondere mit Blick auf die Kernmärkte in Nordamerika. Zur Angebotsausweitung wurden Fördermittel in Höhe von über 180 Mio. Schekel (49 Mio. EUR) genehmigt, mit denen 2.050 neue Hotelzimmer entstehen sollen. Zusätzlich soll Technologie eine stärkere Rolle spielen. Für 2026 sei demnach der Aufbau einer Tourismus-Innovationscommunity geplant, die Start-ups und Tourismusunternehmen vernetzt. Ziel ist es, das Besuchererlebnis weiterzuentwickeln und den Tourismussektor technologisch zu stärken. (Red)
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Autor/in:
Julia Trillsam
Redakteurin
Julia Trillsam hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien studiert. Jetzt ist sie bereit, die Welt zu bereisen. Je sonniger die Destination, desto schneller sind ihre Koffer gepackt.
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13 Januar 2026
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