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Italien: Teurere Autobahn-Maut
Mit dem 1. Jänner 2026 stiegen die Tarife bei fast allen Autobahnmauten um durchschnittlich 1,5% und wurden damit an die Inflation angepasst.
Die stärkste Tariferhöhung betrifft nach Angaben des Ministeriums die Strecke Salerno-Pompeji-Neapel mit einem Anstieg in Höhe von 1,925%. Auf der Brennerautobahn, die auch von Reisenden aus dem Norden nach Italien befahren wird, ist durch eine Tarifanpassung von 1,46% betroffen.
Regierung in Rom kritisiert Anpassung scharf
Das Verkehrsministerium unter der Leitung von Vize-Regierungschef Matteo Salvini von der rechtspopulistischen Lega-Partei kritisierte die Tarifanpassungen scharf. Es verwies außerdem auf ein Urteil des italienischen Verfassungsgerichts, das die Bemühungen des Ministeriums und der Regierung in Rom, die Mautgebühren zunächst einzufrieren, zunichtegemacht habe.
Die Preisentscheidungen bei der Autobahnmaut in Italien basieren auf einem komplizierten Berechnungssystem. Preiserhöhungen sind in den Verträgen zwischen Staat und den jeweiligen Betreibergesellschaften eigentlich festgelegt. Als Grund dafür gilt etwa die Inflation. Seit einigen Jahren wurden jedoch mehrere vorgesehene Anpassungen der Mautgebühren aufgeschoben. Auch Salvini setzte sich vehement dafür ein, Anpassungen zu verhindern.
Autobahnbetreiber bekamen Recht
Dies erklärte das Verfassungsgericht im Oktober für verfassungswidrig und gab damit den Autobahnbetreibern recht. Die zuständige Verkehrsbehörde "Autorità di regolazione dei trasporti" (ART) legte dementsprechend nun fest, dass die tarifliche Anpassung an die Inflation durchschnittlich 1,5% beträgt. (APA/red)
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Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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