TUI Deutschland: Gewinnrückgang durch Hapag Lloyd

Der TUI-Konzern hat im dritten Quartal wegen der Verluste der Schifffahrtssparte deutlich weniger verdient. Auch im Gesamtjahr wird von Seiten der TUI für seine Reederei ein Verlust erwartet.

Das Ergebnis (EBITA) im Reisegeschäft lag bei einem Umsatz von 5,2 Milliarden mit 584 Millionen Euro etwa auf Vorjahresniveau. Das teilte der Konzern am Donnerstag in Hannover mit. Das Konzernergebnis nach Steuern sank von 604 Millionen auf 299 Millionen Euro.
Vor allem die Integration der kanadischen Reederei CP Ships, die rund 100 Millionen Euro kostet, teilweise sinkende Frachtraten und hohe Ölpreise haben die TUI-Tochter Hapag Lloyd belastet. Der Umsatz in dieser Sparte stieg wegen des Zukaufs um 73 % auf 1,51 Milliarden Euro, das Ergebnis (EBITA) blieb mit minus 25 Millionen Euro kräftig unter dem Vorjahr (plus 95 Millionen).
Die ersten neun Monate hat die TUI mit einem Umsatzplus von 17,8 Prozent auf 16,2 Milliarden Euro abgeschlossen. Der Nachsteuer-Gewinn sank um mehr als die Hälfte auf knapp 247 Millionen Euro. Im Kerngeschäft Tourismus stieg das Ergebnis (EBITA) von Januar bis Ende September um 25,3 Prozent auf 653 Millionen Euro.
Gute Buchungslage für den Winter
Mit einem Buchungsplus ist die TUI in die Wintersaison 2006/2007 gestartet. Im Heimatmarkt verzeichnet der Veranstalter eine Woche nach Beginn der Saison ein Plus bei den gebuchten Umsätzen von 4,3 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Gäste wächst aktuell um 9,2 %. Sowohl Gäste- als auch Umsatzzuwachs bewegen sich derzeit oberhalb des aktuellen Marktwachstums. In der zum 31. Oktober zu Ende gegangenen Sommersaison 2006 konnte TUI Deutschland die Zahl der Gäste um 4,4 % steigern. Die gebuchten Umsätze lagen jedoch um 1,4 % unter den Werten des Vorjahres.

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Redakteur / Managing Editor

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