Aufruhr um Tourismus-Steuer in Italien

Zwei bis fünf EUR pro Tag soll die neue Tourismus-Steuer in Italien betragen. Der Plan der italienischen Regierung führt zu Protesten im ganzen Land.

Reiseagenturen und Hoteliers sind laut der Sonntagsausgabe der Zeitung „La Repubblica“ gegen das Vorhaben. Der Ärger sei so groß, dass ein Unterstaatssekretär des Wirtschaftsministeriums bereits angedeutet habe, die Regierung könnte einen Rückzieher machen. Angedacht ist eine Steuer, die sich nach der Größe des Ortes richtet – das Geld soll den Kommunen zur Verbesserung der Tourismus-Dienstleistungen zugute kommen. Die italienische Tourismus-Branche befürchtet, das Land werde damit viele Besucher an die internationale Konkurrenz verlieren. „Dies ist ein klarer Fall von Selbstverstümmelung für die Wirtschaft des Landes“, sagte Bernabò Bocca, Präsident der Hotelvereinigung "Federalberghi". Statt im Tourismus eine wichtige Ressource für das Land zu sehen, würden die Urlauber nun ausgepresst wie Orangen, hieß es aus dem Tourismusverband "Assoturismo". (red/ag)

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