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Gulet Touristik rechnet mit Türkei-Erholung
Gulet Touristik glaubt an eine Renaissance der Türkei im nächsten Sommer - bedingt durch die 3-prozentigen Preisrückgänge.
Mit Marokko als neuem Zielgebiet und dem Ausbau des Angebots für Spanien und Griechenland geht Gulet, das den größten Marktanteil am Türkei-Reisegeschäft in Österreich hat, aber auf Nummer Sicher.
"Wir hoffen, dass der Papstbesuch gut über die Runden geht", erklärte Walter Niggl, Leiter Touristik bei der Vorstellung der Gulet-Sommerkataloge für 2007 am Dienstag in Wien. Generell zeigte er sich im Hinblick auf das Reiseland Türkei aber optimistisch, trotz des 19-prozentigen Buchungsminus im heurigen Sommer. Es gab Überkapazitäten, so Niggl, jeder habe gegen jeden gekämpft. "Wenn die Türkei kränkelt, kränkelt die ganze Branche", kommentierte Uwe Schmidt, Marketing- und Verkaufsleiter bei Gulet, die Probleme der Destination am Rande der Pressekonferenz. Anlass für eine Strategieänderung bei Gulet im Türkei-Reisegeschäft sieht er keinen. Der Veranstalter hat 17 neue Hotels für die Destination ab nächsten Sommer im Programm. Fakt sei aber, dass im Vergleich mit 2003, wo 410.000 Österreicher in die Türkei reisten, heuer mit insgesamt 370.000 um 40.000 Österreicher weniger im Land Urlaub gemacht hätten.
Trotz Zuwächse in Griechenland (+17%), Bulgarien (9%), Spanien (8%) sowie bei Fernreisen (+4%) hat Gulet im Sommer sowohl bei den Umsätzen (-4%) als auch bei den Passagieren (-7%) negativ bilanziert. Gesamtumsatz- und Ergebniszahlen für das Geschäftsjahr 2006 wurden nicht genannt. Niggl rechnet aber mit einem Marktwachstum von 1 bis 2 % für das laufende Jahr. Positiv verläuft das Fernreisegeschäft. Seit der Wintersaison 2006/07 hat der Veranstalter Vietnam und Thailand neu im Programm. Bei den Fernstreckenzielen weist Gulet aktuell ein Umsatzplus von 30% und 22% mehr Reisende aus. (APA/red)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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12 März 2026
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