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TUI Deutschland: Starkes Sommergeschäft trotz Naturkatastrophen
Der weltgrößte Reisekonzern rechne trotz extremer Hitze und Waldbränden am Mittelmeer weiter mit einem starken Reisesommer.
Das Mittelmeer bleibe das am stärksten gefragte Ziel für den Sommerurlaub, sagte Vorstandschef Sebastian Ebel bei der Vorlage der Bilanz für das abgelaufene Quartal am Mittwoch. Derzeit lägen die Sommerbuchungen 6% höher als vor einem Jahr. Dabei gäben die KundInnen im Schnitt 7% mehr für ihre Reisen aus.
Auswirkungen der Brände auf Rhodos
Mit bislang 12,5 Mio. KundInnen lägen die Buchungen bei 95% des Niveaus aus dem Sommer 2019 vor der Pandemie. Die Waldbrände in Südeuropa hätten die Entwicklung nur kurz etwas gedämpft.
"Wir hatten und haben einen kontinuierlich guten Buchungseingang", sagte Ebel. Das gelte auch für den kommenden Winter. Mit Blick auf die Brände auf der griechischen Insel Rhodos sprach Ebel dennoch von einer "deutlichen Disruption". Zwar sei die Mehrheit der TUI-KundInnen auf Rhodos nicht betroffen gewesen. Allerdings habe die Insel mit etwa 5% des Sommerprogramms eine große Bedeutung. Insgesamt hätten die Brände dort das Unternehmen rund 25 Mio. EUR gekostet, insbesondere wegen Rückführungsflügen, der Unterbringung in anderen Unterkünften und Buchungsausfällen.
Angesprochen auf die Risiken des Klimawandels beschrieb Ebel auch Chancen für das Reisegeschäft. "Ich bin fest davon überzeugt, dass die Saisons sich entzerren werden, was für uns gut ist." Zudem könnten Reiseziele wie Portugal, Belgien oder Holland an Bedeutung gewinnen, was zusätzliches Wachstumspotenzial biete. TUI plane wegen des Klimawandels etwa den Ausbau von klimaneutralen Hotels. (dpa / APA / red)
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Autor/in:
Julia Trillsam
Redakteurin
Julia Trillsam hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien studiert. Jetzt ist sie bereit, die Welt zu bereisen. Je sonniger die Destination, desto schneller sind ihre Koffer gepackt.
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