Vorarlberg optimistisch für den Winter

Vorarlbergs Tourismus-Verantwortliche gehen trotz der weltweiten Finanzkrise optimistisch in die anstehende Wintersaison.

Nach dem Rekordwinter 2007/08 dürfe man auch im kommenden Winter von einer starken Nachfrage ausgehen, erklärten am Freitag in der traditionellen Winterstart-Pressekonferenz Tourismus-Landesrat Manfred Rein und Christian Schützinger, Geschäftsführer des Landesverbands Vorarlberg Tourismus. Im Ländle erwartet man sich neuerlich eine Million Übernachtungsgäste. In den vergangenen Jahren habe die Zuwachsrate bei den Ankünften stets etwa 3% betragen, erklärte Schützinger. "Wir müssen nun von einer Dämpfung ausgehen, das Ausmaß ist aber nicht abschätzbar", sagte der Geschäftsführer. Gleichzeitig verwies er darauf, dass in wirtschaftlich turbulenten Zeiten Nahräume an Bedeutung gewinnen. Davon könne Vorarlberg angesichts seiner Gästestruktur - mehr als 60% der Übernachtungen werden von deutschen Urlaubern gebucht - möglicherweise profitieren.

Optimistisch zeigte sich Schützinger auch deshalb, "weil wir bei den Anfragen bisher nichts spüren. Das Interesse ist ungebrochen", so der Geschäftsführer. Falls es langfristige Auswirkungen durch die Finanzkrise gebe, werde man das zeitverzögert spüren. Dass durch den späten Ostertermin die Saison um drei Wochen länger sei als im Vorjahr, könne eine "Chance" sein. Generell halte der Trend zu kürzeren Aufenthalten an. In der vergangenen Saison betrug die durchschnittliche Aufenthaltsdauer 4,6 Tage. (APA/red)

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