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Touristen dürfen weiterhin Coffeeshops in Amsterdam besuchen
Touristen dürfen weiterhin in den Amsterdamer Coffeeshops Haschisch sowie Marihuana kaufen und Joints rauchen. Eine Mehrheit des Stadtparlaments sprach sich gegen das geplante Zutrittsverbot für Touristen aus, wie Medien berichteten.
Um die Probleme mit den Drogen konsumierenden Touristen anzugehen, hatten Bürgermeisterin Femke Halsema, Staatsanwaltschaft und Polizei angekündigt, dass nur noch Bürger der Stadt Zugang zu den Coffeeshops haben sollten. In den Niederlanden wird der Verkauf und Konsum von sogenannten weichen Drogen wie Cannabis geduldet.
In den meisten Kommunen müssen Kunden nachweisen, dass sie dort auch wohnen. In den etwa 160 Coffeeshops von Amsterdam kann aber jeder Erwachsene kleine Mengen der Drogen kaufen. Die Gegner des Verbots befürchten, dass der illegale Straßenhandel bei einem Verbot zunehmen werde.
Strengere Kontrolle
Die Stadt Amsterdam wollte mit einer Einschränkung des Verkaufs den Massentourismus einschränken und den illegalen Drogenhandel eindämmen. Nach Angaben von Verwaltung und Justiz gibt es eine enge Verzahnung von Cannabis-Verkauf und dem Handel mit Kokain. Kokain gehört zu den verbotenen Drogen. Nun sollen Coffeeshops strenger kontrolliert werden. (APA/red)
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Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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24 März 2026
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