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Dienstag Offerte: Aktie der AUA im Plus
Trotz der lauter gewordenen Appelle, den Verkauf vorerst abzublasen und der immer dramatischer werdenden Auswirkungen der Finanzkrise wird ins Privatisierungsprozedere bei der AUA unmittelbar vor Angebotsschluss nicht mehr eingegriffen.
Sollten die Offerte aber in der erwünschten Höhe ausbleiben, wäre immer noch eine Ausdehnung des Privatisierungsauftrags machbar, heißt es. Bisher allerdings will man bei den mit dem Verkauf Befassten davon nichts wissen. Morgen, Dienstag, Mittag müssen die verbindlichen Offerte einlangen, am Abend des 24. Oktober müssen die finalen Preisofferte nachgeliefert sein. Lufthansa ist weiter Favorit. Auch Air France hat, so sie ausreichend bietet, ihre Anhänger. Beide haben vor, mit Zukäufen (AUA/Alitalia) ihre Führungsrolle am europäischen Flughimmel zu festigen. Die russische S7 ist nach Branchenanalysen schon längst nicht mehr im Rennen, hat sich aber ungeachtet ihrer neuen Kooperation mit Air Berlin/Niki offiziell nicht von selber aus dem Rennen verabschiedet, wie auch heute, Montag, wieder verlautete.
Die Aktie der AUA - die vorige Woche in einer Gewinnwarnung ihre Verlustprognose auf bis zu 125 Mio. EUR nach oben schrauben musste - zog bis heute Mittag um mehr als 10% an, wogegen die Aktien der großen börsenotierten Bieter der ersten unverbindlichen Runde, Lufthansa und Air France, um 2,75 bzw. 3,24% nachgaben.
Eine Information des "Standard", wonach vorerst möglicherweise gar kein Angebot für die AUA eintrudeln wird, blieb am Montag nicht näher kommentiert. Dass zeitgleich die italienische Alitalia - ebenfalls ein Sanierungsfall - auf dem Markt ist, die internationale Finanzkrise für alle Unternehmen größere Deals komplizierter macht und der Reisemarkt schon leidet, hat die Sache nicht leichter gemacht für die Verkäufer. (APA/red)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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