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Flughafen Wien: Stromerzeugung mit Photovoltaik


Spatenstich: Vlnr: Bundesrat Otto Auer (Vizepräsident der Landwirtschaftskammer NÖ und Bgm. von Höflein), Karin Baier (Bgm. Schwechat), Landesrat Stephan Pernkopf, Staatssekretär Magnus Brunner, NÖ Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Flughafen Wien-Vorstand Günther Ofner, Wiens Finanzstadtrat Peter Hanke, Peter Suchanek (Bezirkshauptmann des Bezirks Bruck a.d. Leitha), Flughafen Wien-Vorstand Julian Jäger
Mit bereits acht PV-Anlagen wird der Airport künftig rund 30 Millionen Kilowattstunden jährlich Sonnenstrom erzeugen – so viel wie rund 7000 Haushalte verbrauchen.

Nach Inbetriebnahme im Frühjahr 2022 wird die Anlage mit rund 55.000 Solarpaneelen auf einer Fläche von ca. 24 Hektar eine Leistung von rund 24 Megawatt Peak liefern. 

„Klimaschutz hat für die Stadt Wien höchsten Stellenwert und das Ziel ist klar: Wien wird bis 2040 klimaneutral. Dazu investiert die Stadt seit vielen Jahren in Photovoltaik, Wind- und Wasserkraft, Fernwärme und andere Technologien. Sonnenenergie spielt dabei eine wichtige Rolle: Wien wird die Stromerzeugung mittels Photovoltaik (PV) im Stadtgebiet bis 2025 auf zumindest 250 MWpeak und bis 2030 auf 800 MWpeak steigern.“, erörtert Peter Hanke, Finanzstadtrat der Bundeshauptstadt Wien.

Start mit acht Photovoltaikanlagen

Die neue Anlage ist die achte PV-Anlage am Airport: Seit 2016 betreibt der Flughafen Wien sechs Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern des Hangars 7, der alten Winterdiensthalle, des Air Cargo Centers, auf dem Areal der ehemaligen Kläranlage, dem neuen Office Park 4 und seit kurzem auch auf dem Dach des Parkhauses 8. Eine siebente Anlage entsteht derzeit auf dem Dach des Parkhaus 3 und wird bis Ende 2021 in Betrieb gehen. Mit allen acht Anlagen wird der Flughafen Wien rund 30 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen – das entspricht etwa dem Stromverbrauch von rund 7000 Familien pro Jahr. Künftig wird der Airport etwa ein Drittel seines Strombedarfs über Sonnenenergie decken. Damit und mit der Umstellung der Fernwärmeversorgung der OMV auf CO2-Neutralität ab 2022 reduziert der Flughafen Wien seine CO2-Emissionen weiter deutlich. Bereits in den letzten Jahren konnte der Airport seinen CO2-Ausstoß pro Verkehrseinheit um 70% und Energieverbrauch um mehr als 40% senken. Noch vor 2030 wird der Flughafen Wien seinen Betrieb CO2-neutral führen und einer der ersten Green Airports Europas werden.

Weitere Maßnahmen für Nachhaltigkeit

Die Erweiterung der Photovoltaik-Anlagen ist nur eine von vielen Maßnahmen im Rahmen des energieeffizienten Umweltmanagements am Flughafen Wien. So setzt der Airport verstärkt auf E-Mobilität und betreibt eine E-Flotte mit aktuell mehr als 380 E-Fahrzeugen. Die Beleuchtungssysteme werden sukzessive auf energiesparende LED-Systeme umgestellt. Der 2020 in Betrieb genommene Office Park 4 nutzt Erdwärme und wurde mehrfach als nachhaltigstes Bürogebäude Österreichs ausgezeichnet. Eine gemeinsam mit der TU Wien entwickelte Smart City Steuerungssoftware unterstützt bei der Energieoptimierung bestehender und künftiger Bauten. Das Engagement der Luftfahrt für mehr Klimaschutz ist groß, tatsächlich ist der Anteil der Luftfahrt an den weltweiten CO2-Emissionen gering: Weltweit ist die Luftfahrt für nur rund 2,7% der CO2-Emissionen verantwortlich. Innereuropäisch beträgt der Anteil 0,52% und in Österreich nur 0,16%. (red)

„Obwohl die Luftfahrt mit 2,7% nur einen kleinen Teil der weltweiten CO2-Emissionen verursacht, übernimmt sie hier Verantwortung: Mit Photovoltaik, E-Mobilität und neuen Technologien zur Verbesserung der Energieeffizienz reduziert der Flughafen Wien konsequent seinen CO2-Ausstoß. Die größte Chance für den Klimaschutz liegt allerdings in synthetischen Kraftstoffen. Die Technologie gibt es – nun braucht es Beimengungspflichten und Investitionen in Forschung und Entwicklung, um die Verbreitung zu fördern und Geschäftsmodelle zu schaffen.“, hält Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, fest.

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Sandra Zurek

Autor/in:

Nach 10 Jahren ist Sandra Zurek zum Profi Reisen Verlag zurückgekehrt und zeichnet aktuell neben Vermarktung und Medienkooperationen auch für Redaktion verantwortlich.





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