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Neues aus dem Bahnland Schweiz


vlnr.: Martin Bräuer, Schweiz Tourismus, Dieter Dubkowitsch, Rhätische Bahn, Sommer-Weinhofer und Urs Weber, Schweiz Tourismus, Sarka Risch, Pilatus Bahnen
Zusammen mit den Partnern Rhätische Bahn, Swiss Travel System und Pilatus Bahnen lud Schweiz Tourismus heute zum exklusiven Medienfrühstück ein, um einige Neuigkeiten zu verkünden.

Nachdem die SBB ihre Nachtzüge 2009 eingestellt hat, ist Zürich mit den ÖBB schon längst wieder perfekt an Österreich angebunden. Mit den Railjets stehen BesucherInen fünf Verbindungen täglich auf der Strecke Wien-Linz-Salzburg-Innsbruck-Zürich ab 39,90 EUR zur Verfügung.

Zug statt Flug

Wer den Tag in Zürich voll auskosten möchte, kommt mit dem ÖBB Nightjet schlafend ans Ziel: Die täglichen Verbindungen ab Wien und Graz nach Zürich sind im Sitzwagen ab 29,90 EUR oder im Schlafwagen ab 69,90 EUR pro Person buchbar. Gut nachgefragt sind auch die EuroCity-Anbindungen „Transalpin“, die von Graz über Innsbruck nach Zürich verlaufen. Mit dem Klimaticket oder dem 1-2-3-Ticket soll die Zukunft der Bahnreise noch attraktiver werden, wie uns Urs Weber, Market Manager Österreich von Schweiz Tourismus, verriet.

Swiss Travel Pass Flex für 6 Tage

Das Reisen mit dem Swiss Travel Pass soll ab 2022 ebenfalls attraktiver werden, denn mit dem All-in-one Ticket sind zu den 3-, 4-, 8- und 15-Tagestickets nun neu auch 6-Tages-Tickets buchbar. Für Gäste mit einem Swiss Travel Pass für 8 und 15 Tage wird das Reisen in der Schweiz mit Bahn, Bus und Schiff um durchschnittlich 20% günstiger. Jugendliche profitieren infolge dieser Preisreduktion doppelt, denn die Jugendermäßigung erhöht sich von 15 auf 30%. Beispielsweise kostet ein 8-Tages Swiss Travel Pass Youth in der 2. Klasse nächstes Jahr 276 anstatt 357 CHF. Neu sind Jugendliche und junge Erwachsene bis zu einem Alter von 25 Jahren (bisher 26 Jahre) anspruchsberechtigt. Mehr Informationen HIER

Rhätische Bahn im Aufwind

Mit dem Bernina- und Glacier Express konnte die Rhätische Bahn „aufgrund eines eher schlechten Sommers kein wahnsinnig erfolgreiches Jahr verzeichnen", so Dieter Dubkowitsch. Allerdings würden die Vorausbuchungen für das nächste Jahr große Hoffnung bringen, "denn kaum ein Veranstalter würde eine Schweiz-Reise ohne Bahnfahrt anbieten." Die seit 2020 neue eingeführte Nachmittagsverbindung des Bernina Express ab/bis Chur nach Tirano sei jedenfalls die beste Möglichkeit, um das Puschlav - das italienischsprachige Südtal des Schweizer Karton Graubünden - zu erkunden.

Kreuzfahrt auf Schienen

Die Rhätische Bahn verbindet mit der neuen „Alpine Cruise“ den komfortablen Aufenthalt an Bord mit Tagesausflügen in der eindrucksvollen Schweizer Bergwelt. Die 4-, 5- oder 8-tägigen Pauschalreisen können individuell zusammengestellt werden. Durch die große Auswahl an Tagesausflügen, können Gäste die landschaftliche und kulturelle Vielfalt Graubündens ideal entdecken. Inkludiert sind eine Rundfahrt im Nostalgiezug, ein Besuch des altehrwürdigen Klosters Disentis oder eine Stippvisite auf der 3.303 Meter hohen Aussichtsterrasse des Piz Corvatsch. Neben inkludierten Leistungen wie Übernachtungen inkl. Frühstück, Bahnfahrt, Sitzplatzreservierung und Gepäcktransport von Hotel zu Hotel sind weitere Programme individuell zubuchbar: So stehen beispielsweise eine romantische Schluchtenwanderung, Rafting auf dem Rhein oder ein Besuch im Bahnmuseum Albula zur Auswahl. Der Kostenpunkt für eine achttägige Reise liegt bei 1.355 CHF pro Person; ab Chur führt sie weiter zum Benediktiner Kloster Disentis, Arosa Bärenland, St. Moritz, Corvatsch, Engadiner See, Poschiavo und Davos. 5-Tagestouren sind bereits um 955 CHF, 4-tägige um 815 CHF pro Person buchbar. Informationen unter www.alpine-cruise.ch

In diesem Zusammenhang wurde auch eine neue APP für Graubünden kreiert: Der digitale Reisebegleiter für Gäste und Einheimische stellt Informationen zu Veranstaltungen, Unterkünften, Zugverbindungen, etc bereit. 

Glacier Express refit

Die neue Excellence Class des Glacier Express setzt Maßstäbe, die so hoch sind, wie die Berggipfel entlang der legendären Strecke. Die 2020 eingeführte Premium-Wagenklasse des wurde nun vollendet und lässt Gäste auf der legendären Strecke zwischen St. Moritz und Zermatt alle Berggipfel auf eindrucksvolle Art erleben. Diese Reise werde bereits öfter als der beliebte Bernina Express nachgefragt und habe laut Urs Weber, Market Manager Österreich / Ungarn von Schweiz Tourismus, noch einiges an Potential.

Steilste Zahnradbahn der Welt

Eine weitere Neuigkeit hält der Pilatus, Luzerns Hausberg mit einer Höhe von 2.132 Metern, bereit: Acht neue Panorama-Waagen stehen nun für Gäste der steilsten Zahnradbahn der Welt bereit, die Saison läuft von Anfang Mai bis Mitte November. Die Anreise nach Luzern kann per Zug erfolgen, besonders empfehlenswert ist aber die „Goldene Rundfahrt“: Am Pilatus angekommen, stehen drei Gipfel zur Auswahl, die in kurzer Distanz erreichbar erreichbar sind. Das gesamte Massiv ist in rund acht Stunden begehbar. Übernachtungen sind in den Hotels Pilatus Kulm oder Bellevue, mit Blick auf den Vierwaldstättersee, möglich. Tipp: In Fräkmüntegg lohnt ein Ausflug in den Seilpark oder eine alternative Übernachtung in den Tree Tents. (red)


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Sandra Zurek

Autor/in:

Nach 10 Jahren ist Sandra Zurek zum Profi Reisen Verlag zurückgekehrt und zeichnet aktuell neben Vermarktung und Medienkooperationen auch für Redaktion verantwortlich.





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