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Krisenhinweise - powered by A3M für die Woche 22/23

Neben den globalen Auswirkungen der Corona-Pandemie gehen andere Ereignisse weltweit oftmals unter. Krisenfrühwarn-Experte A3M stellt für uns daher bis auf weiteres wöchentlich einige der wichtigsten Krisen zusammen.

Demonstration gegen Corona-Maßnahmen in Belgien:

Am morgigen Samstag, den 29.05., finden in Brüssel unter dem Motto "Europäische Demonstration für Freiheit" Proteste gegen COVID-19-Beschränkungen statt. Dabei sind örtliche Verkehrseinschränkungen möglich.

Proteste gegen Abtreibungen in Kroatien:

Ebenfalls am Samstag kommt es in der kroatischen Hauptstadt Zagreb zu einer Demonstration gegen Abtreibungen. Auch hier ist mit örtlichen Verkehrseinschränkungen zu rechnen.

Demonstrationen gegen den Präsidenten in Brasilien:

Nicht zuletzt protestieren die Einwohner der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro am Samstag gegen Jair Bolsonaro, den Präsidenten des Landes. Im Zuge dessen ist mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen zu rechnen. Gewaltsame Zusammenstöße zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten sind möglich.

Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung in Biafra:

Am Sonntag, den 30.05., jährt sich die Unabhängigkeitserklärung in Biafra. Die Republik Biafra war ein Staat, der 1967 die Unabhängigkeit von Nigeria proklamierte, bereits wenige Jahre später jedoch wieder eingegliedert wurde. Insbesondere im Südosten des Landes sind deshalb anlässlich des Jahrestags gewaltsame Proteste und Streikmaßnahmen möglich. Erhöhte Sicherheitsmaßnahmen und lokale Verkehrseinschränkungen sind zu erwarten, auch Einschränkungen im öffentlichen Leben sind nicht auszuschließen.

Parlamentswahlen in Somaliland:

Am Montag, den 31.05., finden in Somaliland Parlamentswahlen statt. Die autonome Region im Osten Afrikas ist praktisch unabhängig, gehört völkerrechtlich allerdings zu Somalia. Im Vorfeld der Wahlen und nach der Verkündigung der Wahlergebnisse sind Proteste möglich, auch gewaltsame Zwischenfälle können nicht ausgeschlossen werden. Mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen ist zu rechnen.

Generalstreik in Tunesien:

Im tunesischen Gouvernement Sousse kommt es am Dienstag, den 01.06., zu einem Generalstreik. Aufgrund dessen ist mit Einschränkungen im öffentlichen Leben, Verkehrsbehinderungen und erhöhten Sicherheitsvorkehrungen zu rechnen. Außerdem sind gewaltsame Zusammenstöße zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten nicht auszuschließen.

Landesweiter Streik im Nahverkehr in Italien:

Auch in Italien wird kommenden Dienstag gestreikt: Hier legen die Mitarbeiter der Nahverkehrsbetriebe landesweit ihre Arbeit nieder. Sollte der Streik wie geplant und mit hoher Beteiligung stattfinden, ist mit Einschränkungen im lokalen Nahverkehr zu rechnen, auch vor und nach den offiziellen Streikzeiten kann es aus organisatorischen Gründen zu Einschränkungen kommen.

Reisende, die sich über diese und weitere Ereignisse informieren wollen, können die Global Monitoring App für Smartphones nutzen. Sie beinhaltet aktuelle Benachrichtigungen, Verhaltenshinweise und Warnungen und informiert aktiv über Gefahren am Standort oder Reiseort.

Verfügbar ist die App für iPhone und Android-Geräte. https://play.google.com /  https://itunes.apple.com (red) 


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Sandra Zurek

Autor/in:

Nach 10 Jahren ist Sandra Zurek zum Profi Reisen Verlag zurückgekehrt und zeichnet aktuell neben Vermarktung und Medienkooperationen auch für Redaktion verantwortlich.





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