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Royal Caribbean: Hohe Verluste, steigende Aktien


Symphony of the Seas
Die Corona-Pandemie hat dem Kreuzfahrtkonzern Royal Caribbean im vergangenen Jahr hohe Verluste eingebrockt, doch die Hoffnung auf eine Trendwende steigt.

Insgesamt geriet Royal Caribbean 2020 mit 5,8 Mrd. USD (4,8 Mrd EUR) in die roten Zahlen, im Schlussquartal fiel unterm Strich ein Minus von 1,4 Mrd. USD an. „Diese Krise ist die schwierigste in der Geschichte unseres Unternehmens", räumte die Reederei ein. Die Erlöse fielen 2020 um rund 80% auf 2,2 Mrd. USD. Unter dem Dach von Royal Caribbean Cruises Ltd sind die Marken Royal Caribbean International, Celebrity Cruises, Azamara Club Cruises, Pullmantur, CDF Croisieres de France vertreten. An TUI Cruises ist das Unternehmen über ein 50% Joint Venture mit der TUI AG beteiligt.

Steigende Kurse an den Börsen

An der Börse kam der Geschäftsbericht dennoch gut an, die Aktie legte im US-Handel um mehr als zehn Prozent zu. Denn die Zuversicht auf ein Ende der Krise nimmt zu. Die Zahl der neuen Buchungen seien seit Jahresbeginn bereits stark angestiegen, es habe sich während der Pandemie offenbar viel Nachfrage aufgestaut, erklärte das Management in einer Konferenzschalte nach der Bilanzvorlage. Die Aussicht auf ein Comeback der Branche ließ auch die Aktien von Konkurrenten wie Carnival oder Norwegian Cruise Line kräftig steigen. (APA/red)


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Dieter Putz

Autor/in:

Redakteur / Managing Editor

Dieter ist seit knapp 20 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlags-Teams. Fast jedes geschriebene Wort das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.





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