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CLIA beschließt Covid-19-Testpflicht
Während der Verband der Kreuzfahrtindustrie ab sofort verpflichtende Covid-19-Tests für Passagiere und Crew einführt, bemüht sich die IATA noch um global anwendbare Modalitäten in der Luftfahrt.
Die Testpflicht gilt für Schiff ab 250 Passagieren. Wann und wie Mitarbeiter und Gäste getestet werden, ist Sache der Reedereien. An die globale Testpflicht sollen sich alle CLIA-Mitgliedsreedereien, sie stehen für rd. 95% der weltweiten Kreuzfahrtkapazität, ab sofort halten. Der Zugang an Bord wird nur mit einem negativen Testergebnis gestattet.
Wegweisende Entscheidung
Die Kreuzfahrtbranche sei „der erste und bislang einzige Sektor innerhalb der Tourismusbranche, der konsequent verpflichtende Tests auf das Coronavirus für alle Reisenden und Angestellten einführt“, heißt es in einer Aussendung.
„Die Testpflicht ist ein wichtiger Baustein, um den Kreuzfahrtbetrieb wieder sicher hochfahren zu können“, sagt CLIA-Deutschland-Direktor Helge Grammerstorf.
Laut Angaben der CLIA liegt die Wertschöpfung der Kreuzfahrt in Deutschland bei 6,6 Mrd. EUR, 48.000 Arbeitsplätze seien in der Branche verankert.
IATA fordert Tests vor Abflug
Noch nicht ganz so weit gediehen sind die Testmöglichlickeiten im Bereich der Luftfahrt. Bereits Ende September hatte die IATA (International Air Transport Association) „Entwicklung und Anwendung schneller, akkurater, leistbarer, leicht anwendbarer, skalierbarer und systematischer Covid-19-Tests für alle Airline-Passagiere vor Abflug als Alternative zu Quarantäne-Maßnahmen“ gefordert. Für eine rasche Umsetzung will die IATA mit der ICAO (International Civil Aviation Organization) und mit Gesundheitsbehörden zusammenarbeiten.
„Der Schlüssel zur Wiederherstellung einer grenzüberschreitenden Bewegungsfreiheit ist ein systematisches Covid-19-Testen aller Passagiere vor Abflug. Das wird den Regierungen das Vertrauen geben, ihre Grenzen zu öffnen, ohne komplizierte Risiko-Modelle, die ständige Änderungen bei der Reisefreiheit nach sich ziehen. Das Testen aller Passagiere bringt den Menschen ihre sichere Reisefreiheit zurück“, erklärt Alexandre de Juniac, CEO und Generaldirektor der IATA.
Der wirtschaftliche Schaden durch den weltweiten Zusammenbruch der Reisefreiheit mache eine Investition in eine Testlösung, die die Grenzen öffnet, zu einer absoluten Priorität für Regierungen, so die IATA. (APA/red.)
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Autor/in:
Elo Resch-Pilcik
Herausgeberin / Chefredakteurin
Elo Resch-Pilcik, Mitgründerin des Profi Reisen Verlags im Jahr 1992, kann sich selbst nach mehr als 30 Jahren Touristik - noch? - nicht auf eine einzelne Lieblingsdestination festlegen.
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