| versicherung» vertrieb

HanseMerkur Österreich verzichtet auf Pandemie-Ausschluss


Foto: sutadimage / shutterstock.com
Das Corona-Jahr 2020 stellt Urlauber und die Reisebranche vor noch nie dagewesene Herausforderungen.

Um die angespannte Situation zu erleichtern, hat die HanseMerkur Reiseversicherung Österreich ihre Bestimmungen gelockert und verzichtet bei einer COVID-19 Erkrankung bei Reisebuchungen rückwirkend zum 1. Juni 2020 bis auf Weiteres bzw. bis zum Widerruf auf den allgemeinen Ausschluss der Pandemie. Dies gelte für bestehende Jahresversicherungen und Neubuchungen von Einmal- und Jahresversicherungen ab dem 1. Juni für die folgenden versicherten Ereignisse in den Sparten:

Storno- und Reiseabbruch

  • Wenn der Versicherte oder ein naher Angehöriger vor der Abreise an COVID-19 erkrankt.
  • Ist der Versicherte bereits unterwegs und es wird bei ihm am Abflug- oder Zielflughafen eine erhöhte Temperatur gemessen, ist unmittelbar danach am Airport ein Arzt aufzusuchen, um alles Weitere zu besprechen und eine ärztliche Bescheinigung einzuholen.
  • Muss die Reise wegen einer COVID-19-Erkrankung abgebrochen werden, erstattet die HanseMerkur die nicht genutzten Reiseleistungen und – abhängig vom gewählten Tarif – auch die Kosten einer vorzeitigen Rückreise.
  • Nicht versichert sind die Angst vor einer Ansteckung, der reine Verdacht einer Infektion oder Quarantäne nach Kontakt mit positiv getesteten Personen auf Grund der bloßen Vermutung einer Ansteckung.

Reisekrankenversicherung

  • Wenn der Versicherte während der Reise an COVID-19 erkrankt, übernimmt die HanseMerkur sämtliche medizinischen Behandlungskosten inklusive eines COVID-Tests, der auf Grund eindeutiger Symptome durchgeführt wurde.
  • Nicht versichert sind die Kosten einer Quarantäne, Kosten, die bei negativem Testergebnis auf Grund der reinen Vermutung einer COVID-Erkrankung entstehen, Kosten für einen COVID-Test zur Erfüllung von Einreisebestimmungen und Kosten, wenn bereits vor der Abreise Reisewarnstufe 5 oder 6 bestand.

Reisewarnungen verpflichten zu handeln

  • Wenn während der Reise im Urlaubsland oder in der Region des Urlaubslandes die Reisewarnstufe auf 5 (partiell) oder 6 (ganzes Land) hochgestuft wird, ist der Versicherte verpflichtet, so rasch wie möglich die Heimreise anzutreten. Ist ihm unverschuldet die Heimreise nicht möglich, verlängert die HanseMerkur den Versicherungsschutz pauschal für einen weiteren Monat gegen einen entsprechenden Prämienaufschlag.

„Wir hoffen, mit der Anpassung unserer Vertragsbedingungen an das aktuelle Pandemie-Geschehen sowohl der Reisebranche als auch den Urlaubern einen großen Schritt entgegenzukommen“, sagt Fuad Izmirlija, Country Manager der HanseMerkur Reiseversicherung Österreich. „Grundsätzlich rate ich allen Reisenden, die vom Bundesministerium für Europäische und internationale Angelegenheiten www.bmeia.gv.at/reise-aufenthalt/reisewarnungen/ zur Verfügung gestellten Informationen rund um COVID-19 zu beachten.“


  hanse merkur, hansemerkur, österreich, pandemie-ausschluss, verzicht, erleichterung, reiseversicherung, stornoversicherung, krankenversicherung, reisewarnung, rückholung


Der Artikel hat Ihnen gefallen? Wir freuen uns, wenn sie diesen teilen!





Dieter Putz

Autor/in:

Redakteur / Managing Editor

Dieter ist seit knapp 20 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlags-Teams. Fast jedes geschriebene Wort das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.





Advertising




Tägliche Touristik News für Reisebüro Agents, Counter, Veranstalter, Fluglinien, Kreuzfahrten
Copyright © für alle Artikel: tip / tip-online.at & Profi Reisen Verlagsgesellschaft m.b.H.