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1.000 Radrouten für Pedalritter


Radfahren in Ungarn
Wo, wenn nicht in Ungarn, lässt es sich so gemütlich und eindrucksvoll über Hügel und durch Täler, auf weiten Tiefebenen, an Ufern von Seen und Flüssen, durch UNESCO Welterbe- und Landschaftsschutzgebiete radeln. Spektakuläre Aussichten und einzigartige Erlebnisse sind die verlässlichen Begleiter auf den Touren.

Um der hohen Nachfrage gerecht zu werden, baut Ungarn laufend das Netz seiner Radwege aus. Mittlerweile finden sich knapp 1.000 Radrouten in sämtlichen Regionen des Landes. Passionierte Pedalritter können also im ganzen Land aus einem großen Angebot an unterschiedlichsten Routen schöpfen, die zum Großteil - dank der Topografie des Landes - ohne besondere Anstrengungen oder kraftraubende Höhenunterschiede zu schaffen sind. Aber auch für den sportlich ambitionierten Radfahrer hält Ungarn attraktive und abwechslungsreiche Routen mit unerwartet herausfordernden Steigungen bereit.

Per Rad durch Budapest

Weniger kräftezehrend, aber dafür umso hipper, lässt sich die Hauptstadt Ungarns auf dem Drahtesel besichtigen. Budapest verfügt über ein sehr gut ausgebautes, breitgefächertes Netz an Radwegen, über das die schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt in kürzester Zeit erreichbar sind und sich hervorragend vom Sattel aus erkunden lassen. Gäste, die es bevorzugen, nicht mit dem eigenen Fahrrad anzureisen, können sich beim städtischen Radverleih BUBI, der an zahlreichen zentralen Orten Station bezogen hat, ein Bike leihen. Besonders großer Beliebtheit erfreuen sich geführte Radtouren, die von etlichen Anbietern organisiert werden.

Die Themen der Rundfahrten sind vielschichtig und reichen von Kulinarik über Geschichte bis hin zu Touren durch das wunderschön beleuchtete, abendliche Budapest. Tipps und Empfehlungen zum Nightlife in Budapest dürfen hierbei natürlich nicht fehlen und werden gerne von den Guides an die Teilnehmer weitergegeben. Wer das Großstadtgetümmel gegen die Naturschönheiten Ungarns tauschen möchte, ist auf den Radwegen rund um den größten Binnensee Mitteleuropas - dem Balaton - gut aufgehoben. Auf dem knapp über 200 Kilometer langen Rundweg können Pedalritter eine vielseitige, von der Gegensätzlichkeit der Uferlandschaften geprägte Natur bestaunen. Entlang des Nordufers erstreckt sich die Hügellandschaft des Balaton-Oberlands. Kleine Bergdörfer im Hinterland, Burgen, Schlösser und die Weinberge von Badacsony laden ein, vom Drahtesel zu steigen und besucht zu werden. Etliche kleine Csardás und Weinkeller verwöhnen den Gaumen mit ausgezeichneten Tropfen und bezaubern das Auge mit einer herrlichen Aussicht auf den bläulich-grün schimmernden See.

Den Balaton im Blick

Die kürzere Variante des Balaton Radwegs ist die Umrundung des westlichen Beckens. Für Familien mit Kindern erweist sich diese Tour als besonders geeignet, denn die Strecke hat keine größeren Anstiege. Zudem finden sich unterwegs zahlreiche Rastplätze und Strandbäder. Die Tour gewinnt an zusätzlichem Interesse beim Nachwuchs, da diese mit einer Schifffahrt zwischen Badacsony am Nordufer und dem am Südufer des Sees gelegenen Ortes Fonyód kombiniert werden kann. Auch das malerische Umland des Plattensees wartet mit vielen Möglichkeiten auf, um mit dem Bike auf Entdeckungstour zu gehen. Besonders interessant für Naturliebhaber ist die rund 66 Kilometer lange Rundtour zum Klein-Balaton. Diese führt durch eine beinahe unberührte Gegend des Nationalparks Balaton-Oberland und bietet tiefe Einblicke in die Tier- und Pflanzenwelt der Region. Eine weitere interessante Tour, die im Umland erradelt werden kann, führt durch die kulturell und historisch eindrucksvolle Vergangenheit der Familie Festetics. Ob als sportlich ambitionierter Biker, kulturell interessierter Pedalritter, Natur Fan am Drahtesel oder als Familie im Fahrrad-Konvoi unterwegs – die Region rund um den Plattensee hat für jeden Anspruch die richtige Tour parat. Eines jedoch haben alle Wege am Balaton gemein: Der Sprung ins kühle Nass ist immer nur einen Badestopp entfernt.

Radeln in der Ebene

Doch was wäre Ungarn ohne die Puszta? Um diese eindrucksvolle, magische Landschaft mit dem Fahrrad zu erkunden, stehen derzeit knapp 90 Radrouten zur Auswahl, die quer durch das UNESCO-Welterbegebiet Hortobágy-Nationalpark und Theiss-See führen. Das gesamte ehemalige Überschwemmungsgebiet der Theiß ist eine flache Ebene und wider Erwarten weht hier meist kein störender Wind. Somit erweist sich auch diese Region als optimales Ziel für Radtouren, speziell jedoch für Familien mit Kindern. Eine rund 70 Kilometer lange Tour umrundet den See und verläuft als Teil des internationalen Fahrradwegs EuroVelo 11. Die besonders beim Nachwuchs beliebten Abkürzungen lassen sich im Falle der Theiss See-Umrundung hervorragend durch die Benützung der Fähre gewährleisten. Die Radwege auf den Deichen rund um das Gewässer sind asphaltiert oder gut befestigt. Hinter jeder Wegbiegung eröffnen sich wunderbare Ausblicke auf eine unberührte Auen-Landschaft mit größeren und kleineren Inseln, verborgenen Lagunen und seichten Buchten. Am südlichen Teil des Sees, in der Bucht von Abádszalók, kommen Wassersportfans auf ihre Kosten. Hier besteht für all jene, die noch mehr sportliche Betätigung wünschen, die Möglichkeit den Drahtesel gegen ein Wakeboard, ein Paar Wasserski oder einen Jetski einzutauschen. Anderenfalls könnte man die außergewöhnlichen Eindrücke der Radtour einfach auf sich wirken lassen und gibt sich guten Gewissens einer wohlverdienten Ruhepause am Strand von Abádszalók hin.

Kontakt für weitere Infos & Rückfragen:
Ungarisches Tourismusamt
Kinga Farkas
Repräsentantin Deutschland & Österreich, Geschäftsentwicklung
Email: kinga.farkas@mtu.gov.hu


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Autor/in:

Herausgeberin / Chefredakteurin

Elo Resch-Pilcik, Mitgründerin des Profi Reisen Verlags im Jahr 1992, kann sich selbst nach 24 Jahren Touristik - noch? - nicht auf eine einzelne Lieblingsdestination festlegen.





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